Sonntagshäuser

Das waren kleine Stadthäuser, welche die deutschen
Siedler bauten, die weit entfernt auf dem Lande lebten
und an den Wochenenden von den Familien genutzt
wurden, während sie zum Handel oder zum Kirchgang
in die Stadt kamen.

Ein typisches, frühes Sonntagshaus hatte ein Zimmer
mit einer angebauten Küche mit Pultdach und ein
oberes Stockwerk, das man über eine Außentreppe
oder Leiter erreichte.  Zwischen 1890 und 1920
gebaut, waren die meisten Sonntagshäuser
Holzgebäude aber es gab auch welche aus Stein.  Die
Häuser wurden auch während der Schulzeit,
Religionsunterrichtszeiten oder in schlimmen
Krankheitsfällen genutzt.

Einige der größeren waren behagliche
Ruhestandshäuser für bejahrte, deutsche Bauern.