Zu den Fotos geht es über die Menüschaltfläche
                   "Fotos Oktober 2006" oben.

    Unsere Verschnaufpause in Spokane, Washington dauerte
    noch bis zum 12. Oktober.  Wir verbrachten die Tage mit
    alltäglichen Dingen, Arztbesuchen, Einkäufen und
    dergleichen, unternahmen aber auch das eine oder andere.  
    Wir fuhren zum Spokane Fluß, Long Lake und in die Berge,
    gingen ins Museum und ins Konzert (Brahms Violinkonzert &
    Klavierkonzert, wobei Eckart Preu aus Weimar das Spokane
    Symphonieorchester dirigierte) und bereiteten uns so
    langsam auf unsere Weiterfahrt vor.  Am 12. Oktober um
    11:30 Uhr war es soweit (Tachostand bei Abfahrt: 52602
    Meilen) und wir fuhren bei wolkenlosem Himmel und 18°C in
    südwestlicher Richtung auf der I-90 bis Ellensburg und
    dann auf der I-82 südlich bis Yakima.  Dort verließen wir die
    Autobahn und es ging auf der Landstraße Nr. 12 weiter bis
    kurz vor Rimrock, wo wir uns im Wenatchee National Forest
    auf dem „House Creek“ Campingplatz, Stellplatz Nr. 31 für
    3 Nächte einmieteten.  Mitten im Wald, kein Strom oder
    fließend Wasser, aber Natur pur!  Herrlich!!  Wir hatten
    auch ein paar Nachbarn, aber die waren alle in ziemlicher
    Entfernung von uns und der Campingplatz war eigentlich
    recht leer.  Wir grillten Steaks am Lagerfeuer und am
    nächsten Morgen ließen wir unser Wohnmobil auf dem
    Campingplatz zurück und zogen bei herrlichem Sonnenschein
    los, um uns Mount Rainier  (< -- bitte anklicken) anzusehen
    (siehe Fotos).  Wir erreichten den Nationalpark von Osten
    her, verbrachten einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag
    mit Picknick und Wanderung am Fuße des Berges und
    verließen ihn an seiner westlichen Flanke, fuhren dann durch
    einen Ort, der „Morton“ hieß (siehe Foto) und erreichten
    wieder die Landstraße Nr. 12, auf welcher wir zu unserem
    Campingplatz zurückkehrten.

    Das Wetter am nächsten Morgen war nicht mehr ganz so








Mt. Rainier
(Bitte Bilder anklicken,
um sie  zu vergrößern)
.
Zu Mittag ein Picknick am
Straßerand entlang der
Küstenhighway 101
in Oregon
Jedes Nachricht-Eingabefeld
im Gästebuch ist auf ca. 250
Buchstaben einschließlich
Leerzeichen beschränkt. Für
längere Mitteilungen schickt
uns bitte eine E-Mail unter:

morton@rmortonc.com
Jedes Nachricht-Eingabefeld
im Gästebuch ist auf ca. 250
Buchstaben einschließlich
Leerzeichen beschränkt. Für
längere Mitteilungen schickt
uns bitte eine E-Mail unter
morton@rmortonc.com
Hier anklicken, um ältere
Gästebucheintragungen zu lesen


,,Das Reisen ist der Mortons Lust"
Reisebericht  Oktober 2006

    schön, als wir um 11:20 Uhr aufbrachen, um zu Mount St. Helens (< -- bitte anklicken) zu
    fahren (siehe Fotos), aber wir hatten unser Picknick noch im Trockenen mit guter Sicht
    zum Vulkan.

    Hier noch ein paar Links mit mehr Informationen über das Gebiet um Mount Rainier und
    Mount St. Helens:

    http://www.usa-reise.de/planung/hdb-mount-rainier.html

    http://www.ajb-hennings.de/vulkanhelens1.htm

    http://en.wikipedia.org/wiki/Spirit_Lake_(Washington) (englisch)

    http://www.usa-reise.de/planung/hdb-mount-st-helens.html

    http://www.usa.de/index-e-890-2427-notice-1.html

    http://www.travelchannel.
    de/magazin/urlaubsideen/natur/naturtrips/washington/vulkane.html

    http://www.fs.fed.us/gpnf/mshnvm/ (englisch)

    http://www.nps.gov/archive/mora/home.htm (englisch)

    http://www.mercator-reisen.de/natparks/helens.htm

    Sonntag, der 15. Oktober, unser Abfahrtstag, begrüßte uns mit Regen, der bis zum
    Nachmittag mit gelegentlichen Unterbrechungen anhielt.  Wir packten unsere
    Siebensachen und kehrten nach Yakima zurück.  Von dort aus ging es über Toppenish auf
    der Highway 97 durch das Yakama Indianerreservat in südlicher Richtung zum Columbia
    River  (< -- bitte anklicken).  Der von Norden kommende Fluss wendet sich südlich von
    Kennewick, Washington nach Westen und bildet von da ab die Grenze zwischen den
    Bundesstaaten Washington und Oregon.  Wir überquerten den Columbia River beim „The
    Dallas“ Damm und fuhren durch die „Columbia River Gorge“ (Columbia Flussfurche), an
    Weinbergen vorbei und durch wunderschöne Landschaft am Fluss entlang. Wir
    erreichten Portland, Oregon, wo wir erst mal ziemlich lange im Stau standen, weil ein
    „Kollege von uns“ sein Wohnmobil in die Seitenlage gebracht hatte und sich die
    Aufräumarbeiten ziemlich in die Länge zogen.  Südwestlich von Portland, außerhalb von
    McMinnville, in den Haselnussanbaugebieten von Oregon, übernachteten wir im „Mulkey
    RV Park“.  Die Haselnussernte war gerade vorbei und wir kauften am nächsten Morgen
    10 kg frische Haselnüsse, die ich gleich knacken ließ.  Dann fuhren wir auf der
    Highway 18 zur Küste.  In Lincoln City besuchten wir ein Fabriken-Outlet, wo wir einigen
    Schnäppchen nicht widerstehen konnten.  An diesem Abend machten wir die erfreuliche
    Bekanntschaft mit dem ersten Campingplatz der Oregon State Parks.  Jeder
    Bundesstaat hat seine State Parks, viele haben auch Campingplätze in den Parks, meist
    wunderschön gelegen, aber ohne jeglichen Komfort.  Die Campingplätze in den Parks von
    Oregon, jedenfalls entlang der Küste, sind die absolute Wucht!! (Wie es in den anderen
    Parks weiter drin im Land ist, können wir nicht beurteilen, da waren wir noch nicht.)
    Strom, Anschlüsse für fließend Wasser & Kanalisationsanschluss fast an jedem
    Stellplatz!  Manche haben sogar Kabelfernsehen. Man muss am Abfahrtstag den
    Stellplatz erst um 14 Uhr räumen, nicht um 10 Uhr oder 11 Uhr wie bei den meisten
    anderen Campingplätzen.  All das zum halben Preis und weniger, im Vergleich zu privaten
    Campingplätzen.  Wir waren beeindruckt, aber es kam noch besser:  Per Campingplatz
    können alle behinderten Veteranen bis zu 5 Nächte hintereinander umsonst campen!
    Maximal 10 Tage pro Monat.  Chuck gilt als 30% behindert wegen seiner Schwerhörigkeit
    und der verstümmelten Hand. Ein Veteran ist er auch.  

    Unsere erste Nacht in Oregon verbrachten wir im Beverly Beach State Park.  Wir
    bezahlten noch, denn die Sache mit dem „Campen zum Nulltarif“ für behinderte
    Veteranen entdeckten wir erst eine Woche später, nachdem wir die nächsten 7 Nächte
    im Siuslaw Nationalpark, kurz vor Florence, gecampt hatten.  Vier junge Kätzchen, die
    jemand ausgesetzt hatte, waren dort täglich unsere Gäste, denen  Hundefutter mit
    Milch ganz vorzüglich zu schmecken schien (siehe Foto).  Von dort aus unternahmen wir
    Wanderungen zum Strand (siehe Fotos)  gingen ein paar mal zum Fischessen nach
    Florence, verarbeiteten kiloweise Fallobst, d. h. Äpfel, die wir aus Spokane
    mitgeschleppt hatten, Chuck trennte Haselnussschalen von Nüssen, wir faulenzten
    zwischendurch und ließen es uns gut gehen.  Am Dienstag d. 24. 10. zogen wir dann weiter
    und kamen an diesem Abend auf einem wunderschönen Campingplatz im „Humbug
    Mountain State Park“ südlich von Port Orford zu unserer ersten gebührenfreien Nacht.  
    Zwei weitere folgten im Harris Beach State Park kurz vor Brookings (siehe Fotos) und
    dann verließen wir leider Oregon und es war aus mit dem staatlichen „Campinggeschenk“.  

    Wie könnte es anders sein?  Die Sonne schien, was das Zeug hergab, als wir in
    Kalifornien ankamen.  Kurz vor Trinidad, einem hübschen, kleinen Fischerdorf in
    Kalifornien, versuchten wir in einem State Park zu übernachten aber die Stellplätze
    waren alle zu kurz und wir hätten unser Zugfahrzeug abkoppeln müssen.  Wenn wir nur
    eine Nacht irgendwo bleiben, ist uns das zu umständlich und somit fuhren wir weiter zum
    Azalea Glen RV Park, einem privaten Campingplatz, dessen Stellplätze lang genug
    waren.  Nachdem wir uns am nächsten Morgen Trinidad  mit seinem Leuchtturm
    angeschaut hatten, steuerten wir Eureka und die im viktorianischen Stil erbaute Carson
    Villa an (siehe Foto), bevor wir unser Gespann über die „Avenue der Giganten“ (Avenue
    of the Giants) durch den Humboldt Redwoods State Park lenkten.  Unser 4 m hohes
    Wohnmobil wirkte wie ein Spielzeug unter den riesigen Küsten-Mammutbäumen (siehe
    Fotos).  In Leggett bogen wir nach Westen ab, um wieder an die Küste zu kommen, von
    der wir uns südlich von Eureka etwas entfernt hatten.  Der Abschnitt zwischen Leggett
    und dem Meer erwies sich als eine der schwierigsten Strecken, die wir bis dato hinter
    uns gebracht hatten.  Die Straße war eng, unglaublich kurvenreich mit vielen
    Haarnadelkurven sowie steilen Steigungen und Gefällen.  Mir wurde richtig schlecht!  
    Aber wir wurden belohnt für unsere Mühe.  Wir fanden einen traumhaft schönen
    Campingplatz direkt an der Küste auf einem staatlichen Campingplatz (siehe Fotos).  Da
    schmeckten unsere am Lagerfeuer gegrillten Steaks gleich noch mal so gut und wir
    verspeisten sie bei Mondschein, der sich in den Fluten des Pazifiks widerspiegelte.  

    Am nächsten Morgen war der Himmel Wolken verhangen und die Küstenberge
    versteckten sich im Dunst.  Wir blieben noch bis Fort Bragg auf der Küstenstraße, dann
    steuerten wir auf der Highway 20 gen Osten bis wir nach den Orten Willits, Calpella,
    Nice, Lucerne und Glenhaven den Ort „Clear Lake“ am See „Clear Lake“ erreichten, wo
    wir ganz unromantisch auf einem Walmart Parkplatz übernachteten, nachdem wir uns bei
    „Jack in the Box“ etwas zum Abendessen geholt hatten.  Am Montag, d. 30. 10. lachte die
    Sonne wieder und wir erreichten unser vorläufiges Ziel, einen Campingplatz auf dem
    Beale Air Force Base in der Nähe von Yuba City und Marysville.  Dort buchten wir 1
    Woche, um mal wieder groß reine zu machen, Wäsche zu waschen, einzukaufen, etc.
    bevor wir dann nach Chico fahren, um meine Cousine Terry zu besuchen.  Halloween
    brachte dann noch einmal Bilderbuchwetter, ideal zum Wäsche raus hängen.

    Tachostand:  54297
    Gefahrene Strecke seit Abfahrt von Spokane am 12 Oktober: 1695 Meilen = 2712 km


    Fortsetzung folgt im November Reisebericht……………