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noch bis zum 12. Oktober. Wir verbrachten die Tage mit alltäglichen Dingen, Arztbesuchen, Einkäufen und dergleichen, unternahmen aber auch das eine oder andere. Wir fuhren zum Spokane Fluß, Long Lake und in die Berge, gingen ins Museum und ins Konzert (Brahms Violinkonzert & Klavierkonzert, wobei Eckart Preu aus Weimar das Spokane Symphonieorchester dirigierte) und bereiteten uns so langsam auf unsere Weiterfahrt vor. Am 12. Oktober um 11:30 Uhr war es soweit (Tachostand bei Abfahrt: 52602 Meilen) und wir fuhren bei wolkenlosem Himmel und 18°C in südwestlicher Richtung auf der I-90 bis Ellensburg und dann auf der I-82 südlich bis Yakima. Dort verließen wir die Autobahn und es ging auf der Landstraße Nr. 12 weiter bis kurz vor Rimrock, wo wir uns im Wenatchee National Forest auf dem „House Creek“ Campingplatz, Stellplatz Nr. 31 für 3 Nächte einmieteten. Mitten im Wald, kein Strom oder fließend Wasser, aber Natur pur! Herrlich!! Wir hatten auch ein paar Nachbarn, aber die waren alle in ziemlicher Entfernung von uns und der Campingplatz war eigentlich recht leer. Wir grillten Steaks am Lagerfeuer und am nächsten Morgen ließen wir unser Wohnmobil auf dem Campingplatz zurück und zogen bei herrlichem Sonnenschein los, um uns Mount Rainier (< -- bitte anklicken) anzusehen (siehe Fotos). Wir erreichten den Nationalpark von Osten her, verbrachten einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag mit Picknick und Wanderung am Fuße des Berges und verließen ihn an seiner westlichen Flanke, fuhren dann durch einen Ort, der „Morton“ hieß (siehe Foto) und erreichten wieder die Landstraße Nr. 12, auf welcher wir zu unserem Campingplatz zurückkehrten.
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| Mt. Rainier |
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| (Bitte Bilder anklicken, um sie zu vergrößern). |
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| Zu Mittag ein Picknick am Straßerand entlang der Küstenhighway 101 in Oregon |
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| Jedes Nachricht-Eingabefeld im Gästebuch ist auf ca. 250 Buchstaben einschließlich Leerzeichen beschränkt. Für längere Mitteilungen schickt uns bitte eine E-Mail unter: morton@rmortonc.com |
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fahren (siehe Fotos), aber wir hatten unser Picknick noch im Trockenen mit guter Sicht zum Vulkan. Hier noch ein paar Links mit mehr Informationen über das Gebiet um Mount Rainier und Mount St. Helens: http://www.usa-reise.de/planung/hdb-mount-rainier.html http://www.ajb-hennings.de/vulkanhelens1.htm http://en.wikipedia.org/wiki/Spirit_Lake_(Washington) (englisch) http://www.usa-reise.de/planung/hdb-mount-st-helens.html http://www.usa.de/index-e-890-2427-notice-1.html http://www.travelchannel. de/magazin/urlaubsideen/natur/naturtrips/washington/vulkane.html http://www.fs.fed.us/gpnf/mshnvm/ (englisch) http://www.nps.gov/archive/mora/home.htm (englisch) http://www.mercator-reisen.de/natparks/helens.htm Sonntag, der 15. Oktober, unser Abfahrtstag, begrüßte uns mit Regen, der bis zum Nachmittag mit gelegentlichen Unterbrechungen anhielt. Wir packten unsere Siebensachen und kehrten nach Yakima zurück. Von dort aus ging es über Toppenish auf der Highway 97 durch das Yakama Indianerreservat in südlicher Richtung zum Columbia River (< -- bitte anklicken). Der von Norden kommende Fluss wendet sich südlich von Kennewick, Washington nach Westen und bildet von da ab die Grenze zwischen den Bundesstaaten Washington und Oregon. Wir überquerten den Columbia River beim „The Dallas“ Damm und fuhren durch die „Columbia River Gorge“ (Columbia Flussfurche), an Weinbergen vorbei und durch wunderschöne Landschaft am Fluss entlang. Wir erreichten Portland, Oregon, wo wir erst mal ziemlich lange im Stau standen, weil ein „Kollege von uns“ sein Wohnmobil in die Seitenlage gebracht hatte und sich die Aufräumarbeiten ziemlich in die Länge zogen. Südwestlich von Portland, außerhalb von McMinnville, in den Haselnussanbaugebieten von Oregon, übernachteten wir im „Mulkey RV Park“. Die Haselnussernte war gerade vorbei und wir kauften am nächsten Morgen 10 kg frische Haselnüsse, die ich gleich knacken ließ. Dann fuhren wir auf der Highway 18 zur Küste. In Lincoln City besuchten wir ein Fabriken-Outlet, wo wir einigen Schnäppchen nicht widerstehen konnten. An diesem Abend machten wir die erfreuliche Bekanntschaft mit dem ersten Campingplatz der Oregon State Parks. Jeder Bundesstaat hat seine State Parks, viele haben auch Campingplätze in den Parks, meist wunderschön gelegen, aber ohne jeglichen Komfort. Die Campingplätze in den Parks von Oregon, jedenfalls entlang der Küste, sind die absolute Wucht!! (Wie es in den anderen Parks weiter drin im Land ist, können wir nicht beurteilen, da waren wir noch nicht.) Strom, Anschlüsse für fließend Wasser & Kanalisationsanschluss fast an jedem Stellplatz! Manche haben sogar Kabelfernsehen. Man muss am Abfahrtstag den Stellplatz erst um 14 Uhr räumen, nicht um 10 Uhr oder 11 Uhr wie bei den meisten anderen Campingplätzen. All das zum halben Preis und weniger, im Vergleich zu privaten Campingplätzen. Wir waren beeindruckt, aber es kam noch besser: Per Campingplatz können alle behinderten Veteranen bis zu 5 Nächte hintereinander umsonst campen! Maximal 10 Tage pro Monat. Chuck gilt als 30% behindert wegen seiner Schwerhörigkeit und der verstümmelten Hand. Ein Veteran ist er auch. Unsere erste Nacht in Oregon verbrachten wir im Beverly Beach State Park. Wir bezahlten noch, denn die Sache mit dem „Campen zum Nulltarif“ für behinderte Veteranen entdeckten wir erst eine Woche später, nachdem wir die nächsten 7 Nächte im Siuslaw Nationalpark, kurz vor Florence, gecampt hatten. Vier junge Kätzchen, die jemand ausgesetzt hatte, waren dort täglich unsere Gäste, denen Hundefutter mit Milch ganz vorzüglich zu schmecken schien (siehe Foto). Von dort aus unternahmen wir Wanderungen zum Strand (siehe Fotos) gingen ein paar mal zum Fischessen nach Florence, verarbeiteten kiloweise Fallobst, d. h. Äpfel, die wir aus Spokane mitgeschleppt hatten, Chuck trennte Haselnussschalen von Nüssen, wir faulenzten zwischendurch und ließen es uns gut gehen. Am Dienstag d. 24. 10. zogen wir dann weiter und kamen an diesem Abend auf einem wunderschönen Campingplatz im „Humbug Mountain State Park“ südlich von Port Orford zu unserer ersten gebührenfreien Nacht. Zwei weitere folgten im Harris Beach State Park kurz vor Brookings (siehe Fotos) und dann verließen wir leider Oregon und es war aus mit dem staatlichen „Campinggeschenk“. Wie könnte es anders sein? Die Sonne schien, was das Zeug hergab, als wir in Kalifornien ankamen. Kurz vor Trinidad, einem hübschen, kleinen Fischerdorf in Kalifornien, versuchten wir in einem State Park zu übernachten aber die Stellplätze waren alle zu kurz und wir hätten unser Zugfahrzeug abkoppeln müssen. Wenn wir nur eine Nacht irgendwo bleiben, ist uns das zu umständlich und somit fuhren wir weiter zum Azalea Glen RV Park, einem privaten Campingplatz, dessen Stellplätze lang genug waren. Nachdem wir uns am nächsten Morgen Trinidad mit seinem Leuchtturm angeschaut hatten, steuerten wir Eureka und die im viktorianischen Stil erbaute Carson Villa an (siehe Foto), bevor wir unser Gespann über die „Avenue der Giganten“ (Avenue of the Giants) durch den Humboldt Redwoods State Park lenkten. Unser 4 m hohes Wohnmobil wirkte wie ein Spielzeug unter den riesigen Küsten-Mammutbäumen (siehe Fotos). In Leggett bogen wir nach Westen ab, um wieder an die Küste zu kommen, von der wir uns südlich von Eureka etwas entfernt hatten. Der Abschnitt zwischen Leggett und dem Meer erwies sich als eine der schwierigsten Strecken, die wir bis dato hinter uns gebracht hatten. Die Straße war eng, unglaublich kurvenreich mit vielen Haarnadelkurven sowie steilen Steigungen und Gefällen. Mir wurde richtig schlecht! Aber wir wurden belohnt für unsere Mühe. Wir fanden einen traumhaft schönen Campingplatz direkt an der Küste auf einem staatlichen Campingplatz (siehe Fotos). Da schmeckten unsere am Lagerfeuer gegrillten Steaks gleich noch mal so gut und wir verspeisten sie bei Mondschein, der sich in den Fluten des Pazifiks widerspiegelte. Am nächsten Morgen war der Himmel Wolken verhangen und die Küstenberge versteckten sich im Dunst. Wir blieben noch bis Fort Bragg auf der Küstenstraße, dann steuerten wir auf der Highway 20 gen Osten bis wir nach den Orten Willits, Calpella, Nice, Lucerne und Glenhaven den Ort „Clear Lake“ am See „Clear Lake“ erreichten, wo wir ganz unromantisch auf einem Walmart Parkplatz übernachteten, nachdem wir uns bei „Jack in the Box“ etwas zum Abendessen geholt hatten. Am Montag, d. 30. 10. lachte die Sonne wieder und wir erreichten unser vorläufiges Ziel, einen Campingplatz auf dem Beale Air Force Base in der Nähe von Yuba City und Marysville. Dort buchten wir 1 Woche, um mal wieder groß reine zu machen, Wäsche zu waschen, einzukaufen, etc. bevor wir dann nach Chico fahren, um meine Cousine Terry zu besuchen. Halloween brachte dann noch einmal Bilderbuchwetter, ideal zum Wäsche raus hängen. Tachostand: 54297 Gefahrene Strecke seit Abfahrt von Spokane am 12 Oktober: 1695 Meilen = 2712 km Fortsetzung folgt im November Reisebericht…………… |