| Frohe Feiertage wünschen Euch |

Halloween. Nicht ein einziges Kind klopfte an unsere Tür! Am nächsten Morgen (Mittwoch, 1. 11. 06) regnete es als wir nach Chico fuhren, zum Antrittsbesuch am Abend bei meiner Cousine, Terry. Im Laufe des Tages wurde das Wetter dann besser. Es stellte sich heraus, dass die Entfernung zwischen unserem Campingplatz auf dem Beale Air Force Base in der Nähe von Marysville und Chico doch erheblich größer war, als wir gedacht hatten und somit schauten wir uns in Chico erst mal nach einem geeigneten Campingplatz um, wo wir uns für die weiteren Besuchstage einmieten könnten. Das erwies sich anfangs als etwas problematisch, aber dann wurden wir doch fündig und meldeten uns für den darauf folgenden Montag für 6 Nächte an. Am Abend fuhren wir zu Terry, die seit unserem letzten Besuch 1999 in ein neues Haus umgezogen war (siehe Fotos). Terry hat gesundheitlich in den letzten Jahren sehr viel durchgemacht. Eine 12 Stunden Operation, bei der ein Walnuss großer Gehirntumor entfernt wurde, gefolgt von zwei weiteren Operationen, die den bei der ersten Operation angerichteten Schaden beheben sollten, resultierten in einer halbseitigen Gesichtslähmung, völligem Gehörverlust in einem Ohr und Gesichtsmuskelspasmen, die sie mehrmals täglich über sich ergehen lassen muss und sie mitten im Satz sprechunfähig machen. Als Dozentin an der California State Universität empfindet sie letzteres mehr als störend, aber abgesehen davon waren wir doch sehr beeindruckt, wie gut sich Terry nach all dem Trauma erholt hatte und wie sie all dies emotionell verarbeitet. Hut ab! |
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| Jedes Nachricht-Eingabefeld im Gästebuch ist auf ca. 250 Buchstaben einschließlich Leerzeichen beschränkt. Für längere Mitteilungen schickt uns bitte eine E-Mail unter: morton@rmortonc.com |
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Die Wiedersehensfreude war groß und wir verbrachten schöne Stunden im Kreise ihrer Familie, die im Laufe des Abends so nach und nach eintrudelte: Terrys Mann Larry, Nick (10 Jahre alt), Greg (15 Jahre alt) und Chris (18 Jahre alt). An diesem Abend blieb Lobo im Auto und wartete auf uns, denn wir blieben nicht sehr lang. Nugget, Terrys Golden Retriever, verträgt sich nicht mit anderen Hunden, egal ob Männlein oder Weiblein und Terry wollte es nicht auf einen Versuch ankommen lassen. Ansonsten ist er aber ein echter Schmusebär und ein sehr menschenfreundlicher Hund. Bei allen weiteren Besuchen, wenn wir länger blieben, wechselten sich Lobo und Nugget ab, uns Gesellschaft zu leisten. Wenn Lobo ins Haus durfte, musste Nugget ins Schlafzimmer. Serena, die Katze, blieb meist außer Sichtweite und das eine mal, als Lobo sie zu sehen bekam, entwischte sie ihm sehr elegant.
Abendessen, gekocht von Terry, für Montagabend. Die nächsten zwei Tage waren Arbeitstage im und ums Wohnmobil herum. Als wieder alles glänzte und blitzte, gönnten wir uns am Samstag einen Ausflug zu dem wunderschönen See „Lake Tahoe“ in den Bergen der „Sierra Nevada“ (siehe Fotos). Bei dieser Gelegenheit fuhren wir über den „Donner Pass“ (<¬- - bitte anklicken) Für weitere Informationen zum Donner Pass
Fotos). Das muss damals alles in viel kleineren Rahmen abgelaufen sein, denn Squaw Valley ist nicht sehr groß, aber ein schmucker, kleiner Ort. Am Sonntag bereiteten wir uns auf unseren Umzug vor und am Montag verlegten wir unseren Wohnmobilstandort nach Chico, wo uns Terry am Abend mit einer fantastischen Gemüsesuppe verwöhnte, die für die „Fleisch fressenden“ Familienmitglieder (Terry ist Vegetarierin) entsprechend angepasst wurde. Am nächsten Morgen holte uns Terry ab und wir hatten Gelegenheit, ihr unser „Heim auf Rädern“ vorzuführen. Sie brachte uns ein Sträußchen selbst gezüchteter Rosen (siehe Fotos) aus ihrem herrlichen Garten, den sie selbst gestaltet hat. Terrys Hobbygärtnerei gab Chuck die Gelegenheit, ihr an einem der darauf folgenden Tage mit einem Rosenstock eine kleine Freude zu bereiten. Da die meisten von Terrys Rosen einen Namen haben (Marilyn Monroe z. B. heißt die Rose, die sie mir mitgebracht hatte), Chucks Rosenstock aber keinen Namen vorwies, taufte ich das Stöckchen kurzerhand „Chuck“. Nach der Wohnmobilbesichtigung ging’s ab in den südlichen Teil von Chicos Bidwell Park (zweitgrößter Stadtpark der USA. Nur Central Park in New York City ist größer), wo wir Lobo ein ausgiebiges Gassi mit Badegelegenheit im Bach angedeihen ließen (siehe Fotos). Am Abend wurden wir groß ausgeführt in die „Sierra Nevada Brewery“ (<- - bitte anklicken [englisch]), eine Brauerei in Chico (siehe Fotos), die ein amerikanisches Bier braut, das sogar vor Chucks kritischem Gaumen bestehen kann. Nicht ganz einfach bei jemanden, der an deutsches Bier gewöhnt ist. Chuck hatte dieses Bier bei einem unserer früheren Besuche bei Terry kennen gelernt und fand es erstaunlich gut. Als er Terry und Larry gegenüber sein Lob über das dort gebraute Bier aussprach, nutzten die beiden diese Gelegenheit, um uns in das wirklich ausgezeichnete Brauereirestaurant einzuladen. Am nächsten Tag regnete es vormittags als Chuck alle Koffer, worin sich unsere Wintersachen befanden, aus unserem „Keller“ hervor holte, damit ich aussortieren konnte. Fast nichts passte mir mehr und nachdem Chuck meiner Modenschau beigewohnt hatte und mir behilflich war zu entscheiden, was zu sehr an mir herumschlotterte und was nicht, packte ich die Schlotterklamotten zusammen und nahm sie am Abend mit zu Terry, die sich aussuchte, was sie behalten wollte, um dann den Rest für wohltätige Zwecke, in welchen sie stark engagiert ist, zu verwerten. Terry ist eine ausgezeichnete Köchin und auch an diesem Abend kamen wir wieder in den Genuß ihrer Kochkünste. Ihre „Pecan Pie“ zum Nachtisch war wohl die beste, die wir je gegessen hatten! Donnerstag, d. 9. 11. begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. Wir holten Terry ab und sie zeigte uns den Zugang zum nördlichen Teil von Bidwell Park, wo wir mit Lobo spazieren gehen wollten. Terry musste uns bald verlassen, da sie einen Termin hatte und Lobo war an diesem Tag gar nicht gut drauf und hatte keine Lust auf ein langes Gassi. Wir hatten mit Terry ausgemacht, dass wir sie nach ihrem Termin daheim abholen würden, damit wir zusammen zum Mittagessen gehen könnten. Im „Kramore Inn“ stillten wir unseren Hunger und anschließend besuchten wir „Orient & Flume“ (<- - bitte anklicken) und die dazugehörende Glasbläserei, wo wir den Glasbläsern bei der Arbeit zusehen konnten. Ein Video wurde uns auch noch gezeigt, worin genau beschrieben und vorgeführt wurde, wie die wunderschönen, ungewöhnlichen Kreationen zustande kommen. Preise der gehobenen Klasse verhinderten einen Impulsivkauf . Anschließend zeigte uns Terry einen (fast) antiquarischen Laden (über 100 Jahre alt, die Inneneinrichtung wurde nie modernisiert) mit einem Warenangebot für alles um Hund, Katze und sonstige Haustiere. Besondere Hundeleckerlis animierten zum Impulsivkauf, worüber Lobo und Nugget nicht gerade unglücklich zu sein schienen. Ihre Kaumuskeln waren an diesem Abend ziemlich lang damit beschäftigt, mit diversen (ziemlich übel riechenden), sehnenartigen Rinderkörperteilen fertig zu werden. Nach unserem Nachmittagsbummel und einem Nickerchen im Wohnmobil fanden wir uns dann zum Abendessen wieder bei Terry ein. Der Freitag war ein Feiertag und Larry kam uns mit Greg und Nick besuchen zur Wohnmobilbesichtigung. Danach trafen wir uns mit Terry in einem thailändischen Restaurant zum Mittagessen. Von dort aus fuhren wir mit Terry und Greg zu einer bedeckten Brücke in den Bergen um Chico (siehe Fotos) und am Abend durften dann wir endlich die ganze Familie zum Abendessen einladen. Was niemand wusste, an diesem Tag feierte eine der Oberschulen von Chico „Sadie Hawkins Day“. An diesem Tag ist Damenwahl: die Mädchen laden die Jungs zum Essen ein und bezahlen auch. In ihren Sonntagsausgehklamotten erscheinen Horden von Jugendlichen Pärchen weise in den besseren Restaurants und es ist fast unmöglich, irgendwo einen Tisch zu bekommen (außer vielleicht bei McDonald’s). Nachdem wir endlich einen Parkplatz ziemlich weit entfernt von dem Restaurant, in das wir gehen wollten, gefunden hatten, veröffentlichte uns der Maître’d, dass wir etwa eine Stunde warten müssten, bis wir einen Tisch bekommen könnten. Es war erst der zweite Abend seit unserer Ankunft in Chico, an dem wir mal die ganze Familie gleichzeitig beisammen hatten und Chris konnte uns auch an diesem Abend nicht unbeschränkt Gesellschaft leisten. Er hatte nur etwa eineinhalb Stunden Zeit, bevor er weg musste. Nun begann die angespannte Suche nach einem nicht überfüllten Restaurant und nach ein paar „Straßenrandkonferenzen“ (wir waren mit drei Fahrzeugen unterwegs) und ein paar Fehlschlägen, landeten wir letztendlich im „Tres Hombres“ in der Innenstadt von Chico. Uns gefiel das Restaurant ausgezeichnet, die Küche war mexikanisch mit vielen ungewöhnlichen mexikanischen Gerichten auf der Speisekarte und ich kam an diesem Abend zum ersten mal in den Genuß von Fischtacos. Die waren super! Ich weiß nicht mehr, was die anderen alle bestellt haben und Chris musste leider nach der Vorspeise weg, aber es schien allen ausgezeichnet geschmeckt zu haben. Terry hatte nachmittags noch einen Kuchen gebacken, somit verlegten wir das Gelage nach der Hauptspeise vom Restaurant zu ihr nachhause, bevor wir dann spät abends zum Wohnmobil zurückkehrten. Der Samstag war regnerisch und Larry war in seinem Büro und korrigierte Klausuren. Wir verbrachten den Nachmittag bei Terry und spielten Spiele mit Greg und Nick, während Terry in der Küche unser Abschiedsmahl zubereitete. Es gab Lasagne, Salat und Mousse au Chocolat! Wenn wir länger in Chico geblieben wären, hätte ich wahrscheinlich bald meine Schlotterklamotten zurück verlangen müssen, vielleicht wären sie mir sogar zu eng geworden . Terry kocht alles von Grund auf mit frischen Zutaten und der Gaumen weiß das zu schätzen, der schlanken Linie ist es allerdings nicht unbedingt förderlich. Sonntagmorgen kamen Terry, Larry und Greg zum Campingplatz, überhäuften uns mit Abschiedsgeschenken und schauten zu, was alles gemacht werden muß, um so ein Wohnmobil wieder auf die Reise zu bringen. Dann hieß es Abschied nehmen und um 10:45 Uhr verließen wir Chico auf der Highway 99 in südlicher Richtung. Wir fuhren zurück über Marysville, weiter nach Sacramento und Manteca, wo wir auf die Landstraße 120 abbogen und bis Groveland fuhren. Dort mieteten wir uns für drei Nächte im Yosemite Pines RV Park (Campingplatz) ein und besuchten von dort aus am Montag bei ziemlich durchwachsenem Wetter Yosemite Nationalpark (<- - bitte anklicken) und (siehe Fotos) . Am Dienstag erkundeten wir Groveland und den „Iron Door Saloon“ (siehe Fotos). Dieser Saloon (<- - bitte anklicken) ist der älteste, durchgehend geöffnete Saloon Kaliforniens. (<- - bitte anklicken [englisch]). Eigentlich hatten wir vorgehabt, über den Tioga Pass auf der Landstraße 120 die Sierra Nevada zu überqueren, um auf ihrer Ostseite auf der Bundesstraße 395 ins Tal des Todes zu fahren, aber es stellte sich heraus, dass dieser, sowie auch der Sonora Pass auf der Landstraße 108 bereits für den Winter geschlossen waren. Es blieb uns also nichts weiter übrig, als zur Highway 99 zurückzukehren, um dann die gesamte Sierra Nevada zu umfahren, was bedeutete, dass wir bis Bakersfield fahren mussten und erst dort in Richtung Osten abbiegen konnten. Südlich der Highway 120 gibt es ansonsten keine weiteren Gebirgspassstrassen über die Sierra Nevada. Wir fuhren bis Selma, wo wir auf einem Walmart Parkplatz übernachteten. Die gesamte Strecke bis Bakersfield war recht langweilig. Viel Obst und Weinanbau im Flachland, die Sierra Nevada konnte man vor Dunst und Smog nicht sehen und die Sicht wurde erst besser als wir auf der Highway 58 östlich von Bakersfield über die Berge fuhren. Kurz vor Mojave war eine ganze Bergkette mit Windmühlen bestückt (siehe Fotos) und als wir auch diese hinter uns gebracht hatten, wurde die Sicht fast wieder ganz klar. Wir bogen in Mojave ab nach Rosamond auf der Highway 14, fuhren bis zum Edwards Air Force Base, stockten unseren Proviant im Commissary auf und übernachteten dort auf dem Campingplatz. Die Air Force hat wirklich gute Campingplätze und so, wie die Fluggesellschaften Vielfliegerprogramme anbieten, hat die Air Force ein „Vielcamperprogramm“. Wir sind seit einiger Zeit Mitglieder im Club der Vielcamper und jedes mal wenn wir auf einem neuen Campingplatz der Air Force campen, bekommen wir Bonuspunkte und einmal im Monat können wir umsonst campen. Am Freitagmorgen auf der Fahrt zurück nach Rosamond sahen wir die größte Fata Morgana, die wir je gesehen hatten. Es war so unglaublich, Gebäude und Bäume von Rosamond spiegelten sich in einem See wieder, der gar nicht vorhanden war. Wir waren ja am Tag zuvor dort vorbei gefahren und wussten ganz genau, dass es dort keinen See gab. Es war sehr beeindruckend! Von Rosamond aus steuerten wir das Tal des Todes an (<- - bitte anklicken). Über Highway 14 zurück bis Mojave und weiter nördlich, dann Highway 178 vorbei am China Lake Naval Air Weapons Station über Ridgecrest und in nördlicher Richtung bis zur Highway 190, die uns direkt ins Tal des Todes (Death Valley) (<- - bitte anklicken) brachte. Vorher mussten wir aber erst über den Towne Pass und das erforderte ein paar Zwischenstopps, um das automatische Getriebe abkühlen zu lassen. Aber letztendlich schafften wir es doch und bevor wir die Talsohle erreichten, fanden wir einen Zeltplatz, der auch Stellplätze groß genug für unser Wohnmobil hatte. Dort übernachteten wir (sogar zum Nulltarif) und hatten einen tollen Blick ins Tal des Todes (siehe Fotos). Zu dieser Jahreszeit sind die Temperaturen im Tal des Todes sehr gut zu ertragen. Als wir am Morgen um 10:30 Uhr den Zeltplatz verließen, betrug die Temperatur 24 °C und sie stieg auch im Laufe des Tages nicht viel höher. Wir fuhren hinunter ins Tal, und durchquerten den „Death Valley National Park“ auf der Highway 190. Manchmal befanden wir uns unter dem Meeresspiegel (siehe Fotos). In dem kleinen Ort Death Valley Junction bogen wir auf die Highway 127 ab und erreichten einige Kilometer weiter östlich die Nevada Staatengrenze (siehe Fotos), wo auch gleich das erste Spielkasino stand. In Amargosa Valley erreichten wir die Bundesstraße 96 und knapp 140 km südlich davon Las Vegas. Auf dem Desert Eagle Campingplatz vom Nellis Air Force Base verbrachten wir zwei Nächte und sammelten wieder Bonuspunkte. Am Sonntag, d. 19. 11. schauten wir uns Las Vegas an, bummelten durch die Spielkasinos, verprassten $ 3.00 in den Spielautomaten des Monte Carlo Kasinos (dafür war aber das Parken umsonst), aßen auf der „Strip“ gut zu Abend und als wir zum Auto zurück kamen und Lobo zu einem Pinkelstopp aussteigen ließen, wurde ihm das Pinkeln vom Parkplatzwächter verboten. Montagmorgen um 9:45 Uhr ging die Reise weiter. Es war ein sonniger Tag, 16 °C bei der Abfahrt von Las Vegas und wir hielten auf den „Hoover Damm“ (<- - bitte anklicken) zu. Vorher holten wir mit einiger Verspätung Chucks Geburtstagsgeschenk in Boulder City ab: Eine Kamera die hinten am Wohnmobil angebracht wird und ein Empfänger für die Fahrerkabine, damit man sehen kann was sich hinter unserem Gespann abspielt. Nachdem wir den Hoover Damm bewundert hatten (siehe Fotos) und den Colorado Fluß auch dort überquert hatten, befanden wir uns wieder in Arizona. Die Temperatur war inzwischen auf 23°C gestiegen. Von Las Vegas bis Kingman fuhren wir auf der Bundesstraße 93, dann kam ein Stück Autobahn (I-40) bevor es wieder auf der 93 in südöstlicher Richtung weiterging. Hier hieß die Bundesstraße 93 „Joshua Forest Parkway“ und nachdem wir auf dem Burro Creek Campingplatz südlich von Wikieup (siehe Fotos) übernachtet hatten, bekamen wir am darauf folgenden Tag auch viele Joshua Bäume zu sehen (siehe Fotos). Wir erreichten Phoenix am frühen Nachmittag (Temperatur 26°C) und fuhren von dort aus bis Tucson auf der Autobahn I-10. Als wir an diesem Tag (Dienstag, 21. 11. 06) um 17:05 Uhr wieder auf dem Davis Monthan Airforce Base in Tucson ankamen, waren genau 4 Monate und 21 Tage seit unserer Abfahrt nach Alaska vergangen und wir hatten insgesamt 23107 km zurückgelegt. Mittwoch war ein Ruhetag für uns und am Donnerstag war Thanksgiving. Unsere Freunde, Bea und Phil, hatten uns schon im Juni für Thanksgiving eingeladen und wir feierten mit ihnen und ihrer Familie. Ein paar Nachbarn erschienen ebenfalls zum großen Truthahngelage (siehe Fotos). Am Freitag und Samstag blieben wir zuhause, Chuck reparierte unser Bett, das sich aus den Fugen zu lösen begonnen hatte und ich war auch ziemlich fleißig mit alltäglichem Kram. Am Sonntag haben wir Bea, Phil und ihren Sohn, Isaac, zum Essen eingeladen. Ihre Tochter, Danielle, war schon am Tag zuvor nach Phoenix, wo sie wohnt, zurückgekehrt. Die Wahl des Restaurants überließen wir ihnen. Als Ortsansässige kennen sie sich diesbezüglich besser aus. Sie entschieden sich für „Mimi’s Cafe“, was gar kein Cafe war, sondern ein sehr nettes Restaurant mit einer langen, abwechslungsreichen Speisekarte und wirklich gutem Essen. Montag und Dienstag vergingen mit Wäschewaschen, Einkaufen und Chuck gelang es nach wiederholten Versuchen endlich einen Termin mit der Werkstatt zu vereinbaren, die im Sommer unsere neuen Radachsen am Wohnmobil aufmontiert hatte. An einem der 4 Reifen ist das Profil auf der Innenseite ganz abgefahren und das muß etwas damit zu tun haben, wie sie die Achsen aufgehängt haben. Er konnte erst für den 7. Dezember einen Termin bekommen, somit mussten wir auf dem Campingplatz verlängern. Damit die Wartezeit nicht nutzlos vorüber geht, fuhren wir dann am Mittwoch nach Columbus, New Mexico, um in Palomas, Mexiko zu unserem Zahnarzt zu gehen, denn Chuck brauchte zwei neue Jacketkronen. Das Wohnmobil ließen wir in Tucson, denn wir wollten mal unser neues Zelt ausprobieren. Unterwegs kamen wir in einen Wüstensturm und der Wind wirbelte ganz ungeheuerlich. Wir konnten das Zelt kaum aufbauen! Erst um Mitternacht beruhigte sich der Sturm und dann wurde es ziemlich kalt (-2°C). Gott sei Dank hatten wir einen kleinen elektrischen Heizkörper dabei. Es war recht schnuckelig mit uns Dreien in dem kleinen Zelt und als wir am nächsten Morgen aufwachten, hatten wir herrlichsten Sonnenschein (siehe Fotos). Kalt war es aber trotzdem noch, das machte aber nichts, wir hatten die richtigen Klamotten dabei. Nach dem Gang zum Zahnarzt kehrten wir nach Tucson zurück und damit endet unser Novemberbericht. Fortsetzung folgt im Dezember Reisebericht…………… |

