Wir verließen Fourth Cliff am 2. November um 9 Uhr bei 8°C und herrlichem Sonnenschein. Unsere Fahrt (siehe Reiseroute) führte im Bundesstaat Rhode Island durch Providence, der Hauptstadt dieses kleinen Bundeslandes, am Kapitol vorbei (siehe Fotos) und wenige Stunden später durch Hartford, der Hauptstadt von Connecticut. Etwas westlich von Hartford übernachteten wir auf einem Walmart Parkplatz, bevor wir am nächsten Morgen in Torrington, CT einen Aldi aufsuchten und unsere Proviantvorräte aufstockten, um danach unsere Reise in Richtung Westen fortzusetzen. Wir erreichten den Bundesstaat New York im Laufe des Nachmittags und steuerten gegen Abend einen Campingplatz in Gardiner, NY an. Unterwegs war eine kleine Reparatur vonnöten, denn unsere Markise über der Eingangstür zum Wohnmobil hatte sich gelöst und flatterte recht lautstark im Wind. Als wir wenig später Yogi Bear’s Jellystone Park erreichten (siehe Fotos), stellte sich leider heraus, dass dieser Campingplatz bereits dicht gemacht hatte und im Winterschlaf lag. Es war schon fast dunkel und wir beschlossen, unser Nachtlager vor den Toren des Campingplatzes aufzuschlagen. Chuck erkundigte sich vorher bei den Bewohnern des einzigen Hauses, das weit und breit in Sicht war, ob sie diesbezüglich irgendwelche Einwände hätten und als das geklärt war, ließen wir uns häuslich nieder und fanden sogar Stromanschluss für die Nacht. Am nächsten Morgen (Sonntag) fielen um uns herum Fallschirmspringer aus dem wolkenlosen Himmel hernieder (siehe Fotos), bevor wir unsere Reise fortsetzten. Eine herrliche Fahrt durch herbstliche Wälder und Berge im Minnewaskwa State Preserve mit Blick zu den Catskills Bergen lag vor uns und am Abend fanden wir endlich wieder einen Campingplatz, der noch offen war. Wir mieteten uns für zwei Nächte im Chenango Valley State Park, wenige Kilometer östlich von Binghampton, New York, ein, hatten allerdings während unseres Aufenthalts dort keine Satellitenverbindung zum Internet, da der Campingplatz mitten im Wald lag und wir für unsere Satellitenschüssel keine freie Sicht zum südwestlichen Himmel bekommen konnten. Handyverbindung war auch nicht, somit waren wir also völlig „incommunicado“ und von der Außenwelt abgeschlossen. Wir verbrachten ein paar ruhige Tage in dem schön angelegten Park und am 6. November fuhren wir über Corning, New York, wo sich der Hauptsitz von Corningware (Glas & Keramikkochtöpfe, sowie technische Glas- und Keramikanwendungen) befindet. |
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| Jedes Nachricht-Eingabefeld im Gästebuch ist auf ca. 250 Buchstaben einschließlich Leerzeichen beschränkt. Für längere Mitteilungen schickt uns bitte eine E-Mail unter: morton@rmortonc.com |
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Ein Besuch im Outlet-Laden des Corning Museum of Glass ließ uns leider nicht fündig werden in unserer Suche nach einem Topf, der vor einiger Zeit in Brüche gegangen war. Das Modell wird leider nicht mehr hergestellt und somit kann ich nur hoffen, dass wir ihn vielleicht mal auf einem Flohmarkt finden, denn auch bei e-bay hatten wir bisher kein Glück. An diesem Abend konnten wir keinen Campingplatz finden und somit musste wieder ein Walmartparkplatz zur Übernachtung herhalten und wir nutzten diesen günstigen Standort, um uns mit neuen Batterien für das Wohnmobil einzudecken. Das Wetter am nächsten Tag schlug plötzlich um und dichtes Schneetreiben erwischte uns in den Bergen auf dem Weg von New York nach Pennsylvania. Wir hatten Glück und fanden einen Campingplatz nordöstlich von Warren, Pennsylvania, am Rande des Allegany State Parks. Das Einparken des Wohnmobils erwies sich wegen des Schnees als etwas problematisch aber letztendlich schafften wir es doch und wir blieben eine Woche, bis die Straßen wieder frei waren. Wir hatten am Stellplatz keinen Wasseranschluss, da das Wasser wegen Frostgefahr bereits abgestellt war und wir versuchten mit dem Wasser auszukommen, das wir in unserem Frischwassertank mitführten. Ganz schafften wir es nicht und am Ende der Woche musste Chuck Wasser im Kanister anschleppen, das er aus dem Badehaus holte, wo wir auch duschten. Wir verbrachten die Tage damit, an unseren Reiseberichten zu arbeiten, lange Spaziergänge mit Lobo im Wald zu machen, einmal fuhren wir nach Warren zum Einkaufen und wir packten unsere Wintersachen aus und tauschten sie gegen unsere Sommersachen um. Der saisonale Wechsel unserer Kleidung ist jedes mal ein größeres Unterfangen, da der gesamte Stauraum des Wohnmobils ausgeräumt werden muss, um an die jeweiligen Koffer zu kommen. Am 14. November verließen wir den Red Oaks Campingplatz, nachdem wir vorher unseren Frischwassertank am Badehaus wieder aufgefüllt hatten und dann fuhren wir am Allegheny Fluss entlang durch den Allegheny National Forest bis Alliance im Bundesstaat Ohio, wo wir übernachteten. Tags darauf erreichten wir Winesburg, Ohio, im „Land der Amish", wo wir uns im „Amish Country Campingplatz“ von Ruth und John Wile, einem Mennonitenehepaar, für eine Woche einmieteten. Wir erkundeten über die Woche die Umgebung von Winesburg, stellten fest, dass im „Land der Amish“ die Restaurants am Sonntag schon um 15 Uhr schließen (wenn sie denn überhaupt geöffnet haben), besuchten das „Swiss Valley“ (Schweizer Tal), aßen im „Country Chalet“ von Sugar Creek ein „Schweizer Abendessen“, das aus Wienerschnitzel, Rösti, Bratwurst und Sauerkraut bestand, machten Fotos der schweizerisch angehauchten Gebäude und Einkaufsbummel im „Schweizer Tal“. Am 22. November feierten wir das amerikanische Erntedankfest (Thanksgiving) in Shoney’s Restaurant in New Philadelphia, Ohio an einem Selbstbedienungsbuffet und am Freitag, d. 23. 11. fuhren wir weiter bis zum Grand Lake St. Mary’s State Park, südwestlich von Lima, Ohio, wo wir eine Nacht direkt am See übernachteten. Tags darauf kamen wir um 13:45 Uhr bei Michael in Fort Wayne, Indiana an, wo wir bis zum 5. Dezember blieben. Michael beglückte uns am Sonntag mit einem fantastischen und selbstgekochten (nachträglichen) Thanksgivingmahl, mit Truthahn und allem was dazu gehört. Ein wahrer Genuss nach dem ziemlich dürftigen Thanksgivingbuffet im Restaurant drei Tage zuvor. Die Tage in Fort Wayne vergingen wie im Flug mit den Kindern, Weihnachtseinkäufen, Geschenke einpacken, Weihnachtskarten schreiben, putzen, Wäsche waschen, nähen, einem Ausflug nach Elkhart zum Museum für Wohnmobile und Campingwagen (siehe Fotos), kleineren Reparaturen und Verbesserungen an unserem Wohnmobil, sowie einem Besuch mit Michael und seiner Schar im „Back 40 Junction Restaurant“ in Decatur, Indiana. Letzteres war ein so großartiges, kulinarisches Erlebnis, dass es unbedingt erwähnt werden muss! Fortsetzung folgt……………. |
| Gesehen auf dem Red Oaks Campingplatz in Pennsylvania: Rasenmähen mal ganz anders und als Be- schäftigung für die gesamte Familie. |