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Geschäft (<- - bitte anklicken), ein Laden mit Versandhaus für deutsche Spezialitäten, in Southlake, Texas. Nachdem wir unsere Einkäufe erledigt hatten, machten wir eine Fahrt ins Blaue nördlich von Dallas. Viele Neubausiedlungen zeugen von Wohlstand und guten Arbeitsbedingungen in der Region. Am nächsten Vormittag holten uns David und Lee auf dem Campingplatz ab. Lobo musste daheim bleiben und „Haus“ hüten und wir fuhren in die Stadt, wo wir die beiden bei Kuby’s Sausage House (deutsche Metzgerei mit Gaststätte) zum Mittagessen einluden. David und Lee lebten viele Jahre in Deutschland, sprechen fließend Deutsch und kennen alle deutschen Restaurants und Geschäfte in der Umgebung von Dallas. Texas scheint eine große Anziehungskraft für Deutsche zu haben. Noch nirgendwo anders fanden wir so viele deutsche Geschäfte und Restaurants wie hier. Nachdem wir uns mit Schnitzel, Bratwürsten und ähnlichen deutschen Leckereien voll gefuttert hatten, jeder nach seinem Geschmack, kauften wir noch einen Leberkäse zum selbst backen und gutes, deutsches Brot. Danach chauffierte uns David durch die edlen, älteren Wohnviertel um die Southern Methodist University (< - - bitte anklicken), mit ihren Prunkvillen und wir machten noch einen Stopp in einem anderen deutschen Geschäft, wo wir Teewurst und Brötchen kauften. Bevor uns David zum Campingplatz zurück fuhr, hielten wir für einen kurzen Besuch bei Lees Elternhaus, wo wir ihre aus Wien stammende Mutter und ihren Vater kennenlernten. Am Abend fuhren Chuck und ich nach Tyler und holten unseren Laptop von der Reparatur ab, der, wie sich bald herausstellte, |
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| Jedes Nachricht-Eingabefeld im Gästebuch ist auf ca. 250 Buchstaben einschließlich Leerzeichen beschränkt. Für längere Mitteilungen schickt uns bitte eine E-Mail unter: morton@rmortonc.com |
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interne Netzanschlussteil war beschädigt und der Laptop lief nur noch auf Batterie. Wir beschlossen, mit der nächsten Reparatur zu warten, da sich unser Aufenthalt in der Gegend von Dallas seinem Ende zuneigte.
und kauften ein neues Bett für Lobo. Sonntag arbeiteten wir an unserem Februar Reisebericht und bereiteten uns auf unsere Abfahrt vor. Wir verließen Wylie, Texas am 5. März um 11:25 Uhr bei herrlichem Sonnenschein und 15°C (Tachostand 62362 Meilen). In Fort Worth unterbrachen wir unsere 360 km Fahrt nach Killeen kurz, um Campingworld (= Campingfachgeschäft) einen Besuch abzustatten und erreichten im Anschluss daran am späten Nachmittag unser vorläufiges Ziel, den Campingplatz in West Fort Hood, außerhalb von Killeen. Die Stellplätze auf diesem Campingplatz waren etwas eng beieinander und wir waren nicht sehr glücklich über diesen Mangel an Ellbogenfreiheit, aber wir mieteten uns nichtsdestotrotz für 2 ½ Wochen ein, denn wir wollten mit einem befreundeten Ehepaar, das wir seit vielen Jahren nicht gesehen hatten, ein paar nette Tage verbringen. Sue und Ken Barnard wohnten in der Nachbarschaft, als wir 1978 in White Sands wohnten. Michael und Donny Barnard waren dicke Freunde und Wayne Barnard, Donnys jüngerer Bruder, war immer so das 5. Rad am Wagen, wenn die zwei „Großen“ (damals 9 Jahre alt) etwas unternahmen. Da wir viel zu erledigen hatten, verabredeten wir uns mit Sue und Ken erst für Donnerstag. Die ersten paar Tage vergingen mit Hausarbeit, Laptop wieder in die Werkstatt, neue Nähmaschine kaufen (die Aldi Maschine, die ich vor 2 Jahren in Fort Wayne gekauft hatte, taugte nichts und ich beglückte die Heilsarmee in Killeen damit), defekten Wohnmobilreifen ersetzen und alle möglichen anderen mehr oder weniger erfreulichen aber notwendigen Dingen. Am Donnerstag fanden wir uns nachmittags bei der Familie Barnard ein. Wir hatten uns über 25 Jahre nicht gesehen und das Hallo war groß. Es gab so viel zu erzählen und die Zeit verging wie im Flug. Wir waren zum Abendessen eingeladen und Wayne kam mit seinem 10-jährigen Jungen, Kain, für welchen er das Sorgerecht hat. Donny, der seit Jahren unter bipolaren Störungen leidet (er ist da in guter Gesellschaft: Lord Byron, Ludwig van Beethoven, Virginia Woolf, Vincent van Gogh, August Strindberg, Hermann Hesse, Ernest Hemingway und Thomas Edison, u. a. litten auch an dieser manisch depressiven Erkrankung) und kürzlich auch noch an Diabetes erkrankte, wohnt wieder bei seinen Eltern und somit waren wir alle beieinander, nur Michael fehlte. Es wurde ein sehr netter Abend (siehe Fotos) und wir wurden reichhaltig verköstigt. In der darauffolgenden Woche besuchten wir uns gegenseitig, Sue kam zum Campingplatz zu Kaffee und Kuchen mit anschließendem Abendessen bei uns oder ich besuchte Sue und Chuck nebst Lobo gesellten sich später zu uns und brachten „Popeyes“ Hühnchen mit zum Abendessen. Ken ist Geschäftsführer einer Bowlingbahn und ist nachmittags und abends selten daheim. Samantha, der Dackel, war nicht sehr begeistert über Lobos Besuche im Hause Barnard und sie knurrte und fauchte ihn anfangs ziemlich unfreundlich an. So nach und nach gewöhnte sie sich aber an seine Anwesenheit und es wird gemunkelt, dass die beiden sich sogar einmal freundlich beschnüffelt haben, als sie dachten, es sieht keiner. Abby, der Mops, war da schon etwas aufgeschlossener. Ihr schienen Lobos Besuche nichts auszumachen. Am Donnerstag, d. 15. März luden wir die ganze Truppe in ihr Lieblingsrestaurant, „Mi Casa es su Casa“ (siehe Fotos) ein, wo wir ein recht üppiges, mexikanisch Mahl zu uns nahmen. Ken und ich hatten „Chiles Rellenos“ (mit Käse gefüllte Chile Schoten) und wir fühlten uns beide nicht so ganz wohl danach. Sue, Chuck und Wayne hatten keine Beschwerden, aber sie hatten auch etwas anderes bestellt. Donny hatte an diesem Tag etwas anderes geplant und konnte nicht mitkommen. Kain hatte Ferien und war bei seiner Mutter in Dallas. Am nächsten Morgen holte Chuck den Laptop in der Werkstatt ab. Nach dem Fiasko der vorherigen Reparatur, ließ er den Laptop vor Entgegennahme überprüfen. Alles schien in Ordnung. Als er in allerdings zuhause das erste mal anschaltete, grunzte und knatterte die Festplatte ganz erbärmlich. Zurück in der Werkstatt machte man Chuck die erfreuliche Mitteilung, dass sie den Laptop bei Festplattenproblemen nicht einschicken müssten, sondern einfach eine neue Festplatte vor Ort einbauen könnten. Am nächsten Morgen hatte Chuck den Laptop zurück und seither läuft er wieder wie neu! Die Moral von der Geschichte: Immer die verlängerte Garantie, die bei Kauf von elektronischen Geräten angeboten wird, mit erwerben! Diese Episode hätte ins Geld gehen können, wären wir diesbezüglich nicht abgesichert gewesen. Da Kain unbedingt unser Wohnmobil sehen wollte, blieben wir noch ein paar Tage länger, als wir geplant hatten, damit er es sehen konnte. Am 21. März kochte uns Sue ein tolles Abschiedsessen und am nächsten Vormittag ging unsere Reise weiter. Abfahrt: 11:45 Uhr, Temperatur: 20°C, Wetter: bedeckt und gelegentlich Nieselregen. Tachostand: 63140 Meilen. Wir fuhren auf Texas Highway 190 in Richtung Westen und übernachteten kurz hinter Menard auf einem Rastplatz mit Grillplatz, wo wir Rippchen grillten. Chuck schlief schlecht in dieser Nacht, da ihn seine Allergien plagten. Wir hatten es nicht eilig, somit schlug ich ihm nach dem Frühstück ein Nickerchen vor. Lobo und ich gingen derweil spazieren und um 12:15 fuhren wir bei 22°C unter grauem Himmel weiter bis Fort Stockton, wo wir eine stürmische Nacht auf einem Walmart Parkplatz verbrachten. Der starke Wind vertrieb die Wolken und als wir am nächsten Mittag weiterfuhren, schien die Sonne und überall unterwegs blühten die Yuccas (siehe Fotos). Wir erreichten Alpine, Texas über US Highway 67 (Süd) und mieteten uns etwa 10 km südlich des Ortes an der Texas Highway 118 im „La Vista RV Resort“ für eine Woche ein. (Tachostand bei Ankunft: 63543 Meilen). Nach den eingeengten Verhältnissen auf dem Campingplatz außerhalb von Killeen, erschien uns dieser Platz paradiesisch (siehe Fotos). Sonntag, 25. März 07 war für uns ein Ruhetag, aber am Montag waren wir wieder auf Achse. Wir fuhren nach Alpine rein und schauten uns ein wenig um. Wir entdeckten im Holland Hotel (< -- bitte anklicken) die Edelweißbrauerei (siehe Fotos) mit Gastwirtschaft, die von einem Deutschen aus Schwandorf (< -- bitte anklicken) in der Oberpfalz betrieben wird. Unser Mittagessen dort lief nicht so ganz, wie geplant. Chucks Schaschlik, das auf der Speisekarte stand, war alle und er musste sich etwas anderes aussuchen. Ich bekam etwas vorgesetzt, das ich gar nicht bestellt hatte und dann goss mir die Bedienung auch noch Leitungswasser aus einem Krug in mein Mineralwasser. Als ich dann endlich meinen Spargel bekam, den ich bestellt hatte, war er sehr gut und als die Rechnung kam, hatte man den Betrag von meinem Essen gestrichen, sozusagen als Wiedergutmachung für die kleinen Unannehmlichkeiten. Wir beschlossen, irgendwann noch einmal hinzugehen, vielleicht zum Abendessen, um auch noch die verschiedenen Schnitzel (Wiener, Zigeuner, etc.) auszuprobieren. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Fort Davis (< -- bitte anklicken), wo wir das alte Fort (siehe Fotos) besichtigten und am Abend kehrten wir über Marfa und Alpine, vorbei an blühenden Yuccas (siehe Fotos), zurück zu unserem Campingplatz. Nordwestlich von Fort Davis in den Davis Mountains befindet sich die Mc Donald Sternwarte. Diese war unser Ziel am Tag darauf (siehe Fotos). Wir wunderten uns über die bayrische und deutsche Fahne, die beide vor der Kuppel des Hobby-Eberly Teleskops (< -- bitte anklicken) gehisst waren (siehe Fotos) aber wir fanden dann ganz schnell heraus, warum (siehe Fotos und Links). Die geführte Tour der Sternwarte dauerte mehrere Stunden und war äußerst interessant! Nach der Besichtigung der Sternwarte fuhren wir über Texas Highways 118 und 166 durch die Davis Mountains (siehe Fotos) und kehrten dann auf Umwegen nach Fort Davis (siehe Fotos) zurück, wo wir im alten Hotel Limpia (< -- bitte anklicken) zum Abendessen gingen. Es war schon dunkel, als wir an diesem Abend zu unserem Wohnmobil zurückkehrten. Die letzten Tage im März waren warm und sonnig, Wir faulenzten etwas, bereiteten uns so langsam auf die Weiterfahrt vor und besuchten noch einmal die Gaststätte der Edelweißbrauerei für das geplante Abendessen. Die Schnitzel waren gut, die Pommes waren fantastisch und der Salat war etwas mickrig. Am 31. März 07 um 12 Uhr Mittag verließen wir bei sonnigem Wetter und 19°C das „La Vista RV Resort“ (Tachostand: 63816 Meilen). Wir fuhren bis Terlingua zu einem Campingplatz, den Chuck im Internet ausfindig gemacht hatte, aber als wir dort ankamen, existierte dieser gar nicht mehr. Das heißt, der Campingplatz war schon noch vorhanden und auch das Restaurant war noch da, aber alle Anschlüsse (Strom, Wasser, Kanalisation) waren gesperrt. Ein Mann kam aus dem Restaurant und meinte, wenn wir Lust hätten, könnten wir dort schon parken, aber halt ohne die Annehmlichkeiten, die wir erwartet hatten. Wir lehnten dankend ab und fuhren weiter, auf der Suche nach etwas Besserem. Ein paar Kilometer westlich wurden wir fündig und wir mieteten uns für 4 Tage in B J’s RV Park ein. Ein ziemlich staubiger Campingplatz ohne jeglichen Schatten, aber er hatte Anschlüsse für die Dinge, auf die man als moderner Mensch meint, nicht verzichten zu können. Außerdem schien es keinen Leinenzwang für Hunde zu geben, alle liefen frei herum und auch sonst ging es dort ziemlich locker zu. Man wurde nicht mit einer Litanei von Vorschriften bombardiert und das gefiel uns. Die ganze Gegend macht noch einen recht „wilden“ Eindruck. Wahrlich sagen sich dort Fuchs und Hase „gute Nacht“. Im Nachbarort, Study Butte, gibt es ein Motel und ein oder zwei Tankstellen. In Terlingua stehen ein paar Kneipen, einen kleinen Laden mit Lebensmitteln gibt es auch, sowie diesen oder jenen Versuch, mit irgendetwas ein Geschäft zu machen, aber Mc Donalds, Supermärkte oder Walmarts sucht man dort vergebens. Der nächste größere Ort mit solch modernen Einrichtungen liegt in weiter Ferne. Auch das Mobilfunknetz scheint ziemlich löchrig zu sein in dieser Ecke. Aber die Menschen scheinen gelöster zu sein und weniger unter den Zwängen der modernen Zivilisation zu stehen. Richtige Individualisten scheint es dort noch zu geben, wie z. B.: (Judy Magers, die Burro [Packesel] Lady, die über 20 Jahre, bis zu ihrem Tod am 26. Januar 2007, mit ihrem Esel die Big Bend Region durchstreifte) (mehr…. [engl.]) (< -- bitte anklicken) An diesem Abend machten wir noch einen Ausflug in die Geisterstadt „Terlingua“ (siehe Fotos), ein verlassenes Quecksilberminennest, an welches das heutige Terlingua mehr oder weniger angrenzt. Geisterstädte faszinieren mich in hohem Maße und ich lasse mir keine entgehen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Fortsetzung folgt im April Reisebericht |
| Paisano Pete, der einmal der größte Rennkuckuck der Welt war (3,35 m groß und 6,7 m lang) begrüßt den Reisenden in Fort Stockton, Texas |
| Titelverteidiger in Sachen ,,Riesenrennkuckuck" bewundern zu können |