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    Reisebericht Januar 2007 (Beginnt in San Antonio, Texas)

    Wir verbrachten die erste Januarwoche damit, uns für die
    Weiterfahrt vorzubereiten.  Am 7. Januar kam Eva uns
    nachmittags besuchen und wir grillten Barbecuerippchen über
    dem offenen Feuer.  Leider war ihr Besuch bei uns relativ
    kurz, da sie noch andere Verpflichtungen am Abend hatte.  Am
    11. Januar war es dann soweit und wir verließen um 10:45 Uhr
    San Antonio bei 16°C unter bedecktem Himmel.  (Tachostand
    bei Abfahrt: 59208 Meilen).  Der erste Reisetag führte uns
    auf der  Autobahn I-10 und US Highway 90 (ALT) in östlicher
    Richtung über Seguin und Gonzales durch eine sanft hügelige
    Landschaft mit viel Ackerbau und Viehzucht.  Hinter Gonzales
    wurde die Gegend zunehmend flacher.  Wir fuhren bis Sugar
    Land, einem Vorort von Houston, wo wir gegen 16 Uhr
    eintrafen und uns für die Nacht auf einem Walmartparkplatz
    niederließen.  Der nächste Morgen war wieder bedeckt, die
    Temperatur lag bei 23°C und die Luftfeuchtigkeit war sehr
    hoch.  Wir hatten uns für diesen Tag eine Besichtigung des
    Johnson Space Centers (<-- bitte anklicken ) in Houston
    vorgenommen, wo wir dann auch den Großteil des Tages
    verbrachten (siehe Fotos).  Das Besucherzentrum der NASA
    ist eine Art lehrreicher Themenpark und
    Wissenschaftsmuseum.  Interaktive Ausstellungen, ein IMAX –
    Kino sowie Führungen hinter die Kulissen werden dem
    Besucher geboten. Vom Besucherzentrum aus wurden wir mit
    einem offenen, kleinen Bähnchen durch das Gelände der NASA
    kutschiert, nachdem man uns vorher nummeriert und
    fotografiert hatte. Letzteres durfte man nicht ablehnen, es
    war eine der neuen Sicherheitsmaßnahmen, hieß es.  Am Ende
    der Rundfahrt bekam man die Gelegenheit, das Bild für $20
    zu kaufen.  (Ich unterlasse es an dieser Stelle absichtlich,
    meinen Kommentar diesbezüglich hinzuzufügen!)

(Bitte Bilder anklicken,
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,,Das Reisen ist der Mortons Lust"
Reisebericht  Januar 2007

    Ab und zu hielten wir an, durften aussteigen und dieses oder jenes Gebäude auch von
    innen besichtigen.  Zurück am Bähnchen musste „jede Nummer“ wieder auf derselben
    Bank Platz nehmen, wo sie vorher gesessen hatte und nachdem man abgezählt worden war
    und auch noch die gleiche Person war, die man vorher gewesen war, ging es weiter.  Wir
    durften auf die Zuschauertribüne des Mission Control Raums (siehe Fotos), von welchem
    u.a. sämtliche Apolloflüge geleitet worden waren und wir saßen in den erlauchten
    Sitzplätzen, wo schon Königin Elizabeth,  Präsidenten und sonstige VIP (wichtige
    Persönlichkeiten) ehemals Platz genommen hatten, um dieser oder jener Raumfahrt
    beizuwohnen.  Siehe auch: www.usa.de/index-b-767-281.html <- - - bitte anklicken)

    Nach diesem Ausflug ins Weltall, fuhren wir an die Küste nach Kemah zum Boardwalk
    (Strandpromenade).  (< - - - bitte anklicken).  Nachdem wir anfangs ziemliche
    Parkprobleme hatten, fanden wir nach längerem Suchen einen großen, vollkommen leeren
    Parkplatz auf der anderen Seite des Yachthafens, aber mit gutem Blick zum Boardwalk.  
    Das bedeutete zwar einen etwas längeren Spaziergang zum Boardwalk um den
    Yachthafen herum (siehe Fotos) aber es sollte sich später herausstellen, dass sich die
    paar extra Schritte gelohnt hatten.  Es war Freitagabend und der Freizeitpark auf dem
    Boardwalk begann sich zu beleben, trotz des ziemlich kühlen Abends.  Wir bummelten ein
    wenig zwischen den Buden und Karussellen und verschwanden alsdann in Babin’s Seafood
    Restaurant, wo wir ein herrliches Meeresfrüchte Abendessen serviert bekamen.  Als wir
    anschließend zu unserem Wohnmobil auf dem leeren Parkplatz zurückkamen, war es
    bereits dunkel und wir hatten volle Bäuche und so gar keine Lust weiterzufahren.  Da kam
    uns DIE IDEE!  Wir riefen die Polizei von Kemah an und fragten, ob sie irgendwelche
    Einwände hätten, wenn wir dort auf dem Parkplatz übernachteten.  Der diensthabende
    Wachtmeister wusste nicht so recht, aber er fragte seinen Vorgesetzten und wir
    bekamen nicht nur die Genehmigung dort zu übernachten, sondern zusätzlich noch
    Polizeischutz vom Streifenwagen, der mehrmals während der Nacht vorbeifahren würde,
    damit uns nichts zustößt!  Wir schliefen beruhigt ein und fanden, dass Kemah an der
    Golfküste von Texas ein sehr wohnmobilfreundlicher Ort ist!

    Samstag, 13. Januar 07: bedeckt, dunstig, 20°C.
    Abfahrt: 10:30 Uhr, Tachostand: 59450 Meilen
    Von Kemah ging es über die Texas Highway 146 in Richtung Norden zurück zur Autobahn
    I-10, auf der wir in östlicher Richtung bis Lake Charles im Bundesstaat Louisiana blieben.  
    Ab Lake Charles mieden wir die Autobahn und fuhren auf der US 90 über Lafayette,
    durch Reisfelder und Sümpfe bis hinter Broussard, wo wir auf einem Truckstop
    übernachteten.  Das Wetter am Abend war unglaublich toll!  Wie ein lauer Sommerabend,
    kein Wölkchen am Himmel!  Über Nacht schlug das Wetter um!  Der nächste Morgen war
    grau und dunstig bei 21°C.  Kurz nach dem Frühstück, um 10:25 Uhr ging die Reise weiter.  
    Tachostand bei Abfahrt: 59678 Meilen. Wir blieben bis Jeanerette auf US Highway 90,
    doch die Straße war entsetzlich rumpelig und wir entschlossen uns, auf der parallel
    laufenden Louisiana Highway 182 weiterzufahren.  Diese führte uns durch kleine Dörfer
    und war weitaus angenehmer zu fahren.  In Patterson mündete die 182 wieder in die US
    90, auf welcher wir dann bis New Orleans blieben und uns im Magnolia Shade RV Park
    einmieteten.  Tachostand bei Ankunft: 59832 Meilen.  Der Park war ziemlich voll und wir
    konnten für die Woche, die wir in New Orleans bleiben wollten, keinen durchgehenden
    Stellplatz bekommen, da die Stellplätze bereits reserviert waren und nur zwischendurch
    mal dieser oder jener Platz für ein oder zwei Tage frei war.  Unser erster Stellplatz
    stand uns für zwei Nächte zur Verfügung.
    Montag (Martin Luther King Feiertag), 15. Januar 07 war ein heißer, sonniger Tag.  Wir
    unternahmen nichts und blieben daheim.  Es war so heiß, dass wir sogar die Klimaanlage
    laufen lassen mussten.  Über Nacht kam dann die große Überraschung in Form eines
    Temperatursturzes und starkem Regen. Wir  mussten unseren Stellplatz wechseln und
    nachdem Strom, Wasser und Abfluss wieder angeschlossen waren, liefen wir bei
    ziemlicher Kälte und Nieselregen zur Bushaltestelle und fuhren in die Stadt.  Auf der
    berühmten Canal Street buchten wir im Sheraton Hotel für den nächsten Tag eine
    Stadtrundfahrt und dann machten wir uns auf, das French Quarter, auch „le Vieux Carré“
    genannt, zu durchstreifen (siehe Fotos).  Das French Quarter ist bei den
    Überschwemmungen von Hurrikan Katrina  (< - - - bitte anklicken) relativ glimpflich davon
    gekommen.  Anderthalb Jahre nach der Hurrikankatastrophe im August 2005 schaut es
    allerdings in manchen Teilen von New Orleans noch entsetzlich aus.  Canal Street ist eine
    einzige Baustelle und die meisten Geschäfte sind noch geschlossen.
    Auf der Bourbon Street im French Quarter, aßen wir Shrimp Gumbo, eine Louisiana
    Spezialität,  (< - - - bitte anklicken) als etwas verspätetes Mittagessen und es schmeckte
    Chuck, ich aber war nicht so begeistert.  Die Cajun Gewürze sind etwas
    gewöhnungsbedürftig.  Nach diesem kulinarischen Erlebnis kehrten wir zu unserer
    Bushaltestelle zurück, froren leise vor uns hin, während wir bei Sturm und Nieselregen
    über eine halbe Stunde auf unseren Bus warteten und waren dann heilfroh, als dieser uns
    vor dem Tor unseres Campingplatzes absetzte.  Leider stellte sich heraus, dass dieses
    hintere Tor täglich um 16 Uhr geschlossen wird und danach nur für Neuankömmlinge mit
    Fahrzeugen mit Übergröße geöffnet wird.  Zum Haupttor, dass nur für den PKW Verkehr
    zugängig ist, waren es gut 2 km um die halbe Anlage herum.  Doch wir hatten Glück!  
    Gerade als wir uns aufmachen wollten, zum vorderen Tor zu laufen, erschien ein
    Wohnmobil, ein Neuankömmling, der bereits telefonisch für die Toröffnung gesorgt hatte
    und wir kamen mit ihm hinein und  zurück zu unserem Stellplatz, ohne den Gewaltmarsch
    zum Haupttor antreten zu müssen.

    Am nächsten Morgen mussten wir unseren Stellplatz erneut räumen und für eine Nacht in
    die Warteschleife umziehen (kein Strom-, Wasser-, oder Kanalisationsanschluss).
    Nachdem wir umgezogen waren, marschierten wir wieder zur Bushaltestelle und fuhren
    mit dem 12 Uhr Bus in die Stadt.  Mittagessen hatten wir in der „Jax Brewery“ (siehe
    Fotos) und um 14 Uhr bestiegen wir unseren Bus für die Stadtrundfahrt (Super City
    Tour).  Vorbei am French Quarter und Jackson Square zum French Market und weiter zu
    einem der Friedhöfe, „Cities of the Dead“ (Städte der Toten) genannt (siehe Fotos).  Wir
    sahen viel Katrina-Verwüstung aber auch Neuanfang und Wiederaufbau.  Am Lake
    Pontchartrain konnten wir die längste Brücke der Welt, die über Wasser geht, bewundern
    und im Garden District, dem „amerikanischen Gegenstück“ zum „French Quarter“, die
    Villen der Reichen, die allerdings auch nicht ungeschoren davon gekommen waren, als
    Katrina wütete.  Geschlossene, einstmals tolle Golfplätze (vor Katrina), boten einen
    traurigen Anblick und wir fanden, sie würden sich jetzt ideal zum Hunde-Gassi-gehen
    eignen!
    Nach unserer Stadtrundfahrt besuchten wir zum Abendessen „Bubba Gump“ (ein
    Restaurant inspiriert von dem Film „Forrest Gump“ mit Tom Hanks) und dann fuhren wir
    mit einer alten Straßenbahn die  Canal Street hoch zu unserer Bushaltestelle und mit
    einem anderen Stadtbus zum Haupttor unseres Campingplatzes, denn es war weit nach 16
    Uhr, als wir wieder zurück kamen.  Chuck fand eine Steckdose, die er mit einem extra
    langen Verlängerungskabel erreichen konnte, somit brauchten wir unseren Generator
    nicht anzuschmeißen, während wir in der Warteschleife saßen und am nächsten Morgen
    konnten wir für die letzten Tage unseres New Orleans Aufenthaltes wieder einen
    Stellplatz mit Anschlüssen einnehmen.  Das Wetter war immer noch verregnet und wir
    legten einen Ruhetag ein.  Am Freitag, d. 19. Januar 07 ließ der Regen etwas nach.  Wir
    liefen zur Fähreanlegestelle und überquerten den mächtigen Mississippi von Algiers Point
    zur Canal Street mit der Fähre.  Da es dann allerdings wieder ziemlich stark regnete,
    gingen wir ins IMAX Kino und schauten uns den Film Hurricane on the Bayou  (Hurrikan
    über Louisiana) (< - - - bitte anklicken) an.  Dieser Film gab uns ein besseres Verständnis
    zum Sachverhalt und nachdem wir so viel Katrina-Verwüstung schon gesehen hatten und
    uns auf der Weiterreise noch mehr bevorstand, war dieser Kinobesuch ein passender
    Abschluss für unseren Besuch in New Orleans.  Wir kehrten an diesem Nachmittag mit
    der Fähre zurück zu unserem Campingplatz, packten unsere Siebensachen und am
    nächsten Vormittag um 11 Uhr ging die Reise weiter.  Es war Samstag, d. 20. Januar 2007,
    der Himmel war bedeckt, aber es hatte aufgehört zu regnen und die Temperatur betrug
    4°C. Tachostand bei Abfahrt: 59832 Meilen.  Wir überquerten mit unserem Gespann den
    Mississippi über die große Mautbrücke, verfuhren uns ein wenig in der Innenstadt und
    erreichten dann aber die US Highway 90 über die LA 39 und LA 47.  Dieser kleine Umweg
    führte uns durch weitere stark Orkan / Überschwemmung verwüstete Stadtteile von
    New Orleans. Es war grauenhaft!  Als wir auf US Highway 90 den Bundesstaat Mississippi
    erreichten, war die Brücke über die Meeresbucht zwischen Waveland und Pass Christian
    nicht passierbar, was ebenfalls Katrina zuzuschreiben war und wir mussten auf die
    Autobahn I-10 ausweichen.  Wir fuhren an diesem Tag 111 Meilen (=178 km) bis Biloxi im
    Bundesstaat  Mississippi.  Unterwegs war die Verwüstung des Katrina Hurrikans noch
    allgegenwärtig.  Vom verbogenen, zerstörten Begrüßungsschild von Mississippi (siehe
    Fotos) zu Booten und kleinen Fischerbooten, die auf die Straße geschwemmt worden
    waren und anschließend gerade mal von der Fahrbahn geschoben worden waren, zu
    zerstörten Häusern, Geschäften und Gebäuden, der Orkan hatte voll zugeschlagen und
    vor nichts Halt gemacht.  Die Versicherungen wollen zum Teil nicht zahlen, weil sie
    behaupten, an allem seien die Überschwemmungen schuld und nicht der Orkan.  Viele
    Leute hatten aber keine Überschwemmungsversicherung und somit bleibt vieles liegen, so
    wie es kurz nach dem Orkan war, denn es fehlt den Leuten das Geld, um aufzuräumen und
    neu anzufangen.

    In Biloxi mieteten wir uns für zwei Nächte auf dem Campingplatz von Keesler Air Force
    Base ein.  Der Campingplatz, so wie alle in der Umgebung, war überfüllt, denn es herrscht
    im gesamten Gebiet Wohnungsnot und viele Menschen, die kein eigenes Grundstück zur
    Verfügung haben, leben in Campingwägen und Wohnmobilen auf Campingplätzen.   Die
    anderen, deren Häuser zerstört wurden, leben neben ihren Häusern in Wohnmobilen.

    Der Sonntag war immer noch bedeckt, aber trocken und bei 18°C nicht unangenehm.  Wir
    schauten uns Biloxi und Gulfport an.  Entlang des Strandes war alles ziemlich
    deprimierend (siehe Fotos).  Nur die großen Spielkasinos stehen schon wieder protzig da,
    für alle anderen wird es wohl noch Jahre dauern, bis ein gewisses Grad an Normalität
    eintritt.

    22. Januar 2007, Montag:
    Wetter: bedeckt, regnerisch, 14 °C.  Abfahrt 11 Uhr, Tachostand: 59995 Meilen.
    Wir verließen die Küstenregion auf der MS (Mississippi) Highway 15 in nördlicher Richtung
    zum De Soto National Forest und blieben dort 2 Nächte auf dem völlig einsam gelegenen
    Cypress Creek Landing Campingplatz.  Kein Mensch weit und breit, Ruhe und Natur pur.  
    Es gab weder Strom noch Wasseranschluss an den Stellplätzen, aber ein
    Toilettengebäude mit Duschen und heißem Wasser.  Wir faulenzten einen Tag.

    24. Januar 2007, Mittwoch:
    Wetter: bedeckt, 9°C.  Abfahrt 12 Uhr, Tachostand: 60073 Meilen.
    Über MS Highway 29 -> US Highway 98 fuhren wir bis Hattiesburg und füllten dort
    unsere Propantanks auf.  Dann ging es weiter über US Highway 49 (in nördlicher Richtung)
    bis Magee und dort wechselten wir auf die MS Highway 28 (in westlicher Richtung) und in
    Georgetown auf die MS Highway 27 (in nordwestlicher Richtung) bis wir den Natchez
    Trace Parkway  (< - - - bitte anklicken) erreichten.  Der Natchez Trace Parkway ist über
    700 km lang und wir wollten wenigstens das südliche Ende bis Natchez mitbekommen.  Das
    war auch der Grund, warum wir nicht die direkte Strecke von Hattiesburg nach Natchez
    auf US Highway 98 genommen hatten.  Der Parkway (siehe Fotos), wie er sich heutzutage
    dem Reisenden präsentiert, könnte als 714 km lange und knapp 1 km breite Parkanlage
    beschrieben werden, alles blitzblank, der Rasen am Straßenrand fein säuberlich gemäht,
    Büsche und Bäume ordentlich getrimmt, keine Reklameschilder oder kommerziellen
    Gebäude.  Der Parkway hat den Ruf, die schönste Strasse in den USA zu sein.  Die
    Geschwindigkeit ist auf 50 mph (80 Kmh) gedrosselt, Lastwagen und kommerzieller
    Verkehr sind tabu und Leute, die es eilig haben, fahren auch nicht auf dem Natchez
    Trace.  Es ist ein gemütliches Fahrerlebnis.  Nicht lang nachdem wir den Natchez Trace
    Parkway erreicht hatten, entdeckten wir noch nördlich von Port Gibson den hübsch
    angelegten, wenn auch einfachen, Rocky Springs Campingplatz, wo wir übernachteten. Das
    Campen ist frei und wir waren die einzigen Gäste für die Nacht.  Am nächsten Morgen
    schien die Sonne und wir konnten unzählige Vögel im unterschiedlichsten Federkleid
    durchs Fenster beobachten, als wir frühstückten.  Um 10 Uhr waren wir abfahrtbereit
    (Tachostand 60246 Meilen, Temperatur 12°C).  Wir genossen die Fahrt und das schöne
    Wetter, hielten hier und da an, um die geschichtlichen Schilder zu lesen und als wir
    Natchez  (<- - - bitte anklicken) erreichten, fuhren wir durch die Altstadt, vorbei an
    stattlichen Herrenhäusern vergangener Zeiten, zur Brücke über den Mississippi.  
    Nachdem wir den Fluss überquert hatten, waren wir wieder in Louisiana.  Auf US Highway
    84 erreichten wir Alexandria, weiter auf Louisiana Highway 28 bis Leesville, US Highway
    171 (Nord) bis Hornbeck, Louisiana Highway 392 (West) bis Louisiana Highway 473 (West)
    und dann Louisiana Highway 191 (Süd) bis zum Toledo Bend (siehe Fotos), wo wir so gegen
    16 Uhr ankamen (Tachostand bei Ankunft: 60461 Meilen) und uns vorerst einmal für 2
    Wochen einmieteten.  An den Werktagen haben wir den Campingplatz ganz für uns alleine,
    an den Wochenende kommen ein paar Erholung suchende, ein paar Angler und ein Camper,
    der seinen Wohnwagen als Dauermieter hier stehen hat.  Ab Sonntagnachmittag sind wir
    dann wieder alleine auf unserer kleinen Halbinsel im Wald (siehe Fotos).  Lobo ist
    begeistert von diesem Campingplatz, er kann schwimmen gehen, wann immer er Lust hat,
    braucht nicht angeleint sein und er kann stundenlang draußen sitzen und Katzen, Schwäne,
    Enten, Gänse, Eichhörnchen, etc. etc. beobachten.  Alligatoren gibt es angeblich auch hier,
    aber wir haben noch keine gesehen.  
    Am 29. Januar machten wir einen Ausflug nach Fort Jesup (siehe Fotos), eine
    Einkaufsfahrt nach Alexandria und ein paar nach Leesville standen auch auf dem
    Terminkalender und damit endete der Januar und wir beabsichtigen noch ein Weilchen an
    diesem herrlichen Fleckchen Erde zu verweilen.

    Fortsetzung folgt im Februar 2007  Reisebericht……………
Ein Besuch im Johnson Space
Center in Houston, Texas
Louis Armstrong Statue neben
der Canal Street Fährenstation
am Westufer des Mississippi
Flusses am Algier's Point