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    Reisebericht Juli/August 2007 (Beginnt in Fort Wayne, IN)

    Seit dem 8.  August sind wir wieder unterwegs.  Im Juli waren
    wir voll ausgelastet mit Arztterminen, Radtouren mit den
    Kindern, Arbeiten an Haus und Wohnmobil und ein paar
    Einkaufsfahrten nach Elkhart, Indiana und Dayton, Ohio.  

    Am 5. August feierten wir Katjas Geburtstag, sie bekam ein
    neues Fahrrad von uns, und am 8. August verließen wir Fort
    Wayne (Tachostand bei Abfahrt: 71234 Meilen), um für eine
    Campingwoche mit den Kindern im Pokagon State Park (< --
    bitte anklicken) nördlich von Fort Wayne einen Stellplatz zu
    finden.   Keith und Katja sollten am Samstag von mir
    nachgeholt werden, da wir wegen Lobos „Thron“ nicht genug
    Platz in unserem Truck haben, um zwei extra Personen zu
    transportieren.   Am späten Nachmittag, nachdem wir unser
    Wohnmobil aufgestellt hatten, gesellte sich Geza zu uns.  Geza
    ist der Mann meiner ehemaligen Chefin, als ich bei Abbott in
    Wiesbaden arbeitete.  Er war nach Brimfield, Ohio gekommen,
    wo sein Sohn (auch ein „Michael“) seit ein paar Jahren
    arbeitet, um dessen 30. Geburtstag mit ihm zu feiern und
    hatte danach ein paar Tage Zeit, um auch uns einen Besuch
    abzustatten.  Am Abend grillten wir Bratwürste und Zucchini
    über dem Lagerfeuer (siehe Fotos) und zum Nachtisch gab es
    einen herrlichen Quarkstrudel, den Geza gebacken und uns
    mitgebracht hatte.  Nachts regnete es stark und auch am
    nächsten Tag war das Wetter ziemlich launisch.  Wir machten
    trotzdem einen Ausflug nach Michigan und nachdem wir zum
    Park zurückgekehrt waren, gingen Geza und ich im Lake   
(Bitte Bilder anklicken,
um sie zu vergrößern)
.
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,,Das Reisen ist der Mortons Lust"
Reisebericht Juli/August 2007
    James schwimmen, während Chuck ein Nickerchen machte.  Am Abend klappte es zwischen
    den Regengüssen ein paar Steaks über dem Lagerfeuer zu grillen.  

    Freitag,  10. August, war Chucks Geburtstag und nachdem Geza uns bereits nach dem
    Frühstück verlassen hatte, um nach Ohio zurückzukehren und wir unseren Stellplatz
    gewechselt hatten (unserer war reserviert übers Wochenende), feierten  wir Chucks
    Jubeltag am Abend im Restaurant des Potawatomi Inn  (< -- bitte anklicken), dem Pokagon
    State Park Hotel.  Von unserem neuen Stellplatz aus konnten wir wegen der großen Bäume
    keine Satellitenverbindung bekommen und wir waren somit übers Wochenende ohne
    Fernsehen und Internet, bis wir wieder umziehen konnten.   Am Samstag holte ich Keith
    und Katja in Fort Wayne ab und damit begann eine sehr aktive Woche für uns: Radtouren,
    Schwimmen, Boot fahren, Reiten, Freizeitpark, Go-Kart fahren, Tierpark, etc., etc. …..
    nichts wurde ausgelassen! (siehe Fotos). Unseren Stellplatz verlegten wir am
    Sonntagabend, nachdem der Campingplatz sich etwas geleert hatte.

    Leider mussten wir am 17. August (Freitag) Pokagon State Park verlassen, obwohl Michael
    am Abend kommen wollte, um das Wochenende mit uns zu verbringen und dann die Kinder
    am Sonntag mit nach hause zu nehmen.  Am 22. August waren die Schulferien in Indiana zu
    Ende und für dieses letzte Wochenende vor Schulbeginn waren die Campingplätze des
    Parks voll ausgebucht.  Da wir vorher nicht reserviert hatten, blieb uns nichts anderes
    übrig, als das Feld zu räumen.  Wir fanden einen privaten Campingplatz in der Nähe und
    zogen wieder um.  Ich musste im Wohnmobil mitfahren, denn im Truck sind nur 3
    Sitzplätze.  Indiana ist einer der wenigen Staaten, wo das sogar erlaubt ist.  Ich fand die
    Fahrt hinten drin aber nicht so toll und möchte es auch nicht zur Gewohnheit werden
    lassen.  Michael kam am Abend zu uns im „Happy Acres RV Park“  (< -- bitte anklicken) in
    Angola, Indiana.  Bevor das Wetter umschlug, hatten Katja und Keith noch Gelegenheit im
    Schwimmbecken schwimmen zu gehen.  Dann begann es zu regnen und so blieb es, mit
    wenigen Unterbrechungen, das ganze Wochenende und Michaels Fahrrad, das er
    mitgebracht hatte, damit wir alle gemeinsam eine Radtour machen könnten, kam nicht zum
    Einsatz.  Keiths Begeisterung für Golfkarren, die oft von Leuten auf Campingplätzen als
    Fortbewegungsmittel benützt werden, veranlasste eine unserer Nachbarinnen, ihm am
    Samstagmorgen, als es mal eine Weile nicht mehr regnete, eine Rundfahrt in ihrem Vehikel
    anzubieten (siehe Fotos).  Keith war im 7. Himmel!  Am Samstagnachmittag
    verabschiedeten wir uns alle voneinander und Michael kehrte mit Kind und Kegel, Sack und
    Pack nach Fort Wayne zurück, d. h. bis auf Keiths Kopfkissen und Bettdecke.  Wir
    erreichten ihn per Handy und er wartete auf mich, damit ich ihm die Sachen hinterher
    bringen konnte.  Als ich zum Wohnmobil zurückkehrte, teilte mir Chuck mit, dass Michael
    auch seinen Gartenstuhl vergessen hatte.  Dieser wird nun eine Weile mit uns herumreisen!

    Es regnete auch am Montag noch und Teile unseres Campingplatzes standen so stark unter
    Wasser (besonders die Ausfahrt), dass die Verwaltung eine Notausfahrt über eine Wiese
    anlegen musste, damit die Leute, die abfahren wollten, auch  raus kamen. Wir saßen auf
    einer leichten Anhöhe und bekamen, Gott-sei-Dank keine nassen Füße.  Als wir am
    Dienstagmorgen (21. August) losfuhren, hatte sich die Lage entspannt.  Wir kamen
    problemlos aus dem Campingplatz raus und steuerten in Richtung Michigan.  (Reiseroute:
    Von Angola, Indiana über Highway US 20 (Ost) -> Toledo, Ohio -> Highway Ohio 120 (Ost) -
    > Highway US 24 (Nord) -> I 94 (Nord) -> Detroit -> Selfridge ANG Base).  Dort mieteten
    wir uns für 3 Nächte auf dem Campingplatz direkt an St. Clair See ein.  Der Regen war uns
    gefolgt!  Am zweiten Tag standen wir mehrere Zentimeter tief im Wasser.  Wir
    erledigten unsere Einkäufe im Commissary und PX, füllten die Speisekammer und den
    Kühlschrank, kauften neue Reifen vorne für den Truck und am 24. August waren wir
    startbereit für unser Kanada-Abenteuer. Wir verließen Selfridge um 11:35 Uhr bei
    bedecktem Himmel und 27°C.,  Tachostand 71952 Meilen.  Reiseroute: I-94 (Nord) bis
    Port Huron.  Dort überschritten wir die kanadische Grenze (siehe Foto).  Die erste Stadt
    auf kanadischer Seite ist Sarnia.  Von dort aus ging es weiter über Ontario Highway 402 ->
    Ausfahrt 34 -> Highway 21 (Nord) entlang am Huron See, den man aber von der Straße
    aus kaum zu sehen bekam, bis Point Farms Provincial Park Camping Platz, nördlich von
    Goderich, wo wir übernachteten.  Es regnete als wir aufwachten, aber wir wagten
    trotzdem einen Spaziergang zum Strand, wo Lobo etwas im Wasser spielte, bis es dann so
    richtig zu schütten begann und wir auf schnellstem Wege zu unserem Stellplatz
    zurückkehrten. Die Ausfahrt an diesem Morgen erwies sich als recht schwierig, da unser
    Wohnmobil fast zu lang war für die engen Wegebiegungen in diesem Park aber
    letztendlich schafften wir es doch und wir fuhren bei ziemlich miesem Wetter
    hauptsächlich durch landwirtschaftliche Gebiete bis Bethany, wo wir hinter einer
    Tankstelle auf einer schönen Wiese übernachteten. (Reiseroute: Highway 21 Nord --> 20
    Ost  --> Belgrave --> 4 Nord --> Wingham --> 86 Südost --> Listowell --> 23 Nord
    Palmerston --> 109 Ost Arthur --> Orangeville --> 9 Ost --> Newmarket --> Uxbridge -->
    Port Perry --> 7A Ost.)  Es regnete fast den ganzen Tag, erst am Abend hörte es auf und
    die Wolkendecke lockerte sich etwas auf.
    Tags darauf brachen wir um 10:50 Uhr auf.  Die Sonne schien ab und zu, die Temperatur
    betrug 21°C und wir fuhren weiter auf der Highway 7A bis Peterborough.  Die Landschaft
    wurde hügelig, rechts und links der Landstraße breiteten sich Mischwälder mit einem
    hohen Anteil an Birken aus und westlich von Perth, zwischen Kaladar und Sharbot Lake
    hatten Indianer der Algonquin First Nation alle paar Kilometer Verkaufstände aufgestellt,
    wo sie Blaubeeren verkauften. Wir erreichten Ottawa im Laufe des Nachmittags und
    mieteten uns im Rideau Heights RV Park für eine Woche ein.  Unser Stellplatz in der
    ersten Nacht lag unter hohen Bäumen, welche eine Verbindung zum Satelliten für eine
    Internetverbindung unmöglich machten, aber am nächsten Morgen konnten wir zu einem
    anderen Stellplatz umziehen und danach klappte es wunderbar.
    Das Wetter war sehr launisch während wir in Ottawa  (< -- bitte anklicken) waren, anfangs
    heiß und schwül mit Gewittern, dann über Nacht ein Wetterumschwung, der angenehm
    kühle und trockene Tage brachte.
    Wir machten mehrere Besichtigungsfahrten in die Innenstadt von Ottawa (siehe Fotos).  
    Meistens benützten wir öffentliche Verkehrsmittel, um in die Stadt zu fahren.  Wir
    buchten auch eine Gray Line Stadtrundfahrt mit Reiseführern, die es uns für zwei Tage
    ermöglichte, an all den Stellen auszusteigen und später wieder zuzusteigen, die für uns
    von besonderem Interesse waren.  Am ersten Tag wurden wir in einer alten
    Straßenbahnimitation durch die Gegend kutschiert, am zweiten Tag war es ein
    Doppeldeckerbus wie in London.  Die Parlamentsgebäude im neogotischen Baustil (< -- bitte
    anklicken) sind sehr beeindruckend und das dazugehörige Katzenschutzgebiet (siehe
    Fotos) liegt in starkem Kontrast zu deren Stattlichkeit. Wir hatten Gelegenheit, das
    mittlere Parlamentsgebäude von Innen zu besichtigen (siehe Fotos), besuchten auf der
    anderen Seite des Ottawaflusses, in Gatineau, das Canadian Museum of Civilisation und
    verbrachten wunderschöne und lehrreiche Tage in der Hauptstadt Kanadas.  Damit war
    der Monat August auch schon zu Ende.

    Fortsetzung folgt…………….
Bambi im Tiergarten
Das dürfte etwas
schwierig sein zu befolgen!