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Ganzen betrachtet wahrscheinlich nicht, aber auch in Texas gibt es Schönes zu sehen und unser Ausflug am 1. April von Terlingua über Lajitas entlang am Rio Grande nach Presidio und zurück beweist dies (siehe Fotos). Die Texas Highway 170 zwischen Lajitas und Presidio ist landschaftlich sehr schön und wird nicht umsonst in jedem Reiseführer empfohlen.
National Parks eine Rundfahrt. Der Name “Big Bend” (Große Biegung) stammt vom Río Grande, der an dieser Stelle mit einer riesigen Flußschleife die Grenze bildet zwischen Texas (USA) im Norden und Mexiko im Süden. Unsere Fahrt ging über Ross Maxwell Scenic Drive, durch den Tuff Canyon zum Castolon Besucher Center und von dort aus, nach einem ausgiebigen Picknick, zum Elena Canyon (siehe Fotos). Die Rückfahrt zu unserem Campingplatz in Terlingua über die „Old Maverick Road“ (staubig, steinig und nicht asphaltiert) führte uns an einer interessanten Behausung ( genannt „Jacal“) vorbei |
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| Jedes Nachricht-Eingabefeld im Gästebuch ist auf ca. 250 Buchstaben einschließlich Leerzeichen beschränkt. Für längere Mitteilungen schickt uns bitte eine E-Mail unter: morton@rmortonc.com |
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Jahre 1947 lebte. Er wurde 108 Jahr alt!
feierten unseren 39. Hochzeitstag bei T-Bone Steaks, Corona und Guinness. Lobo durfte mit! (siehe Fotos) Der 3. April (Dienstag) war ein sehr heißer Tag und wir bereiteten uns für die Weiterfahrt vor, denn wir wollten uns am Gründonnerstag mit unseren Freund Dick im Rio Grande Village auf der Ostseite des Big Bend National Parks treffen, unseren Standort aber bereits am Mittwoch nach dorthin verlegen. Alles klappte wie geplant und um 14 Uhr am 5. April fand unser Wiedersehen statt. Dicks Camp war auf einem anderen Campingplatz in der Nähe und wenn er nicht unterwegs auf „Vogelschau“ war (er ist Hobby-Vogelkundler), dann verbrachte er seine Zeit bei uns oder wir unternahmen etwas gemeinsam. An unserem ersten Abend zusammen grillten wir Bratwürste über dem offenen Feuer. Am Karfreitag wollte Dick zum Elena Canyon, den wir ja bereits gesehen hatten und wir besuchten stattdessen die „Hot Springs“ (heiße Quellen), wo Chuck und ich genüsslich im Wasser plantschten (siehe Fotos). Abends lud uns Dick zum Essen in die Chisos Mountains Lodge ein. Meine Forelle und Chucks Ribeye Steak waren vorzüglich! Dick hatte ein BBQ Rinderbruststück, welches nicht so ganz seinen Vorstellungen entsprach aber der Nachtisch stimmte ihn wieder glücklich. Auf der Rückfahrt zum Campingplatz zog dichter Nebel auf. Ein nächtlicher Temperatursturz und starke Winde, welche frühmorgens einen Stromausfall verursachten, der bis Nachmittag anhielt, überraschten uns am nächsten Morgen. Dick fror erbärmlich als er zum Frühstück erschien. Wir packten ihn warm ein (siehe Fotos) und nahmen unsere Gasheizung in Betrieb. Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam zum Boquillas Canyon. Unterwegs hielten wir, um Fotos von einem entvölkerten Dorf auf der mexikanischen Seite zu machen. Nach dem 11. September 2001 wurden viele Grenzübergänge geschlossen. Der Tourismus bleibt aus und die Menschen ziehen weg, um anderswo ihren Unterhalt zu erwerben. Chuck und Dick blieben im Wagen sitzen, weil es so kalt und windig war, ich machte die Fotos und wollte schnell in die Wärme des Fahrzeugs zurück, stolperte und fiel recht unglücklich hin. Fazit: Fotoapparat = Totalschaden (Stein zerbrach das Objektiv), linkes Knie = geprellt, rechtes Knie = Loch in der Hose, Knie blutig. Das Foto vom Boquillas Canyon Aussichtspunkt in der kaputten Digitalkamera konnte gerettet werden (siehe Fotos). Vom Boquillas Canyon selbst haben wir wegen meines Missgeschicks keine Fotos, denn unser anderer Fotoapparat war im Wohnmobil aber Chuck und ich wanderten trotz Kälte, Wind und schmerzenden Knien in den Canyon. Dick ging nur ein kurzes Stück und kehrte dann zum Wagen zurück, wo er auf uns wartete. Das Wetter war so wenig einladend, dass wir auf weitere Ausflüge im Freien an diesem Tag verzichteten und uns stattdessen im Besucher Center einen Film über Rafting auf dem Rio Grande und durch den Elena Canyon anschauten. Anschließend brachten wir Dick zu seinem Campingplatz zurück, wo er ein Nickerchen machte. Als Chuck und ich zu unserem Wohnmobil zurückkehrten, war der Strom wieder an. Dick kam zum Abendessen (es gab Garnelen, die wir in Louisiana frisch gekauft und dann eingefroren hatten) und danach schauten wir uns ein Video an, das Dick mitgebracht hatte. Ein spanischer Spielfilm mit Untertiteln. Ostersonntag war das Wetter wieder besser und wir machten gemeinsam eine Bergwanderung in den Chisos Mountains (siehe Fotos). Mittagessen hatten wir in der Chisos Mountain Lodge. Ostermontag war der Tag unserer gemeinsamen Abreise vom Big Bend National Park bei sonnigem Wetter und 24°C. Dick fuhr in seinem Toyota hinter uns her. An der US Highway 385 (Nord), kurz vor Marathon, hielten wir auf einem Rastplatz für unser Mittagspicknick und am Abend grillten wir ein Hühnchen auf einem Rastplatz (siehe Fotos) kurz hinter Sanderson an der US Highway 90 (Ost), wo wir auch übernachteten. Unsere Lebensmittelvorräte begannen erhebliche Lücken aufzuweisen und nachdem wir am Dienstag in Langtry „Richter Roy Bean“ (< - - bitte anklicken) einen kurzen Besuch abgestattet hatten (siehe Fotos), fuhren wir nach Del Rio zum Laughlin Air Force Base, wo wir uns für zwei Nächte auf dem Campingplatz einmieteten, um einkaufen zu gehen. Eine neue Digitalkamera stand außerdem auf der Einkaufsliste. Während Chuck und ich uns um die Einkäufe kümmerten, fuhr Dick in einen Park, in welchem man im April sehr viele Zugvögel zu sehen bekommen kann. Am Mittwochabend gingen wir chinesisch essen und am Donnerstag ging die Reise weiter. Dick bestimmte die Route, anhand von Empfehlungen in seinen Vogelbüchern. Das Gebiet des unteren Laufs des Rio Grande, das Texas „Hill Country“ und die Golfküste ziehen jedes Frühjahr die Vogelkundler aus allen Teilen der Welt an. Unser nächstes Ziel waren zwei Parks im Texas Hill Country, westlich von San Antonio. Die Fahrt ging von Del Rio über Brackettville, vorbei am „Alamo Village“ (Film Set) bis Rocksprings und zur „Lost Maples State Nature Area“. Der Ranger dort wollte uns auf dem Campingplatz inmitten einer Pfadfindertruppe unterbringen. Wir lehnten dankend ab und parkten außerhalb auf einer Anhöhe auf einem sehr schön gelegenen Rastplatz mit Picknickbänken. Dick blieb etwas länger im Park, um Vögel zu beobachten und gesellte sich dann später zu uns, um ebenfalls auf dem Rastplatz zu übernachten. Freitag (13. April) brachte morgens Regen. Gegen Mittag fuhren wir zu Lost Maples zurück und kauften uns eine Jahreskarte für Texas State Parks. Damit bekommt man freien Eintritt in die Parks und die Gebühren auf den Parkcampingplätzen sind z.T. ebenfalls reduziert. Da es aufgehört hatte zu regnen, aßen wir unser Mittagessen auf einem der Picknickplätze und Dick zeigte uns einige der Vögel, die es dort zu sehen gab (siehe Fotos). Später zog er mit seinem Fernglas los, um anderswo im Park auf Vogelsuche zu gehen und wir machten ein Nickerchen in unseren Liegestühlen. Gegen 15 Uhr kehrte Dick zurück und wir fuhren weiter auf der Texas Highway 187. In Utopia tankten wir und bogen dann auf die Highway 1050 West ab, bis zum Garner State Park, wo Dick ein paar Tage bleiben wollte. Das Einchecken zum Campingplatz war total ätzend!!! Wir mussten uns anstellen, eine endlose Schlange von Menschen stand schon da und die Sache ging im Schneckentempo voran. Als wir nach einer Stunde endlich drankamen, waren wir total genervt! Ansonsten erwies sich der Park als recht ordentlich. Wir fuhren zu unserem Stellplatz, Chuck und Dick fachten das Lagefeuer an und während die Koteletts darüber brutzelten, zog ein Gewitter auf. Wir mussten im Wohnmobil essen und es begann zu hageln. Der Hagel war von eigenartiger Form: eiförmig und etwas abgeflacht, teilweise anderthalb Zentimeter dick und drei Zentimeter im Durchmesser. So etwas hatten wir noch nie gesehen! Der Krach, den solche Brocken machen, wenn sie auf einem Auto oder Wohnmobil landen, ist unbeschreiblich! Wir bekamen es richtig mit der Angst zu tun und waren überzeugt, dass die Windschutzscheiben an unserem Truck, sowie an Dicks Auto dieses Bombardement nicht heil überstehen würden. Als das Gewitter endlich vorüber war und wir uns hinaus wagten, war aber alles in Ordnung. Chuck brachte mir ein paar Hagelbrocken, die ich ins Gefrierfach legte. Am Tag nach dem Gewitter war es kühl und windig, aber die Sonne schien wieder und wir machten mit Lobo einen Spaziergang am Rio Frio entlang (siehe Fotos / Diashow), während Dick auf Vogelschau ging, Vom Texas Hill Country ging die Fahrt weiter auf der US Highway 83 in südlicher Richtung zurück zum Rio Grande und über Laredo bis zum Falcon State Park, wo wir wieder ein paar interessante Vögel zu sehen bekamen (siehe Fotos). Am 17. April erreichten wir Mission und wir mieteten uns für 3 Nächte auf einem privaten Campingplatz ein. Die Temperaturen waren inzwischen auf 36°C geklettert und unsere Umgebung wirkte ziemlich südländisch, mit Orangenhainen und Palmen. Wir konnten die Orangen faktisch vom Esszimmerfenster aus pflücken (siehe Fotos). Unser Aufenthalt in Mission war für mich kein reines Vergnügen. Große Wäsche und zwei Besuche beim Zahnarzt in Mexiko waren angesagt. Der zweite Besuch dauerte fast den ganzen Tag. Ich war hinterher wie gerädert und meine Backe war drei Tage lang geschwollen. Chuck musste den Truck zur Reparatur bringen, weil die Klimaanlage nicht mehr kühlte und Dick war viel unterwegs auf Vogelschau. Unser nächstes Ziel war der „Adolph Thomae Jr. County Park“ in Arroyo City, TX, (nördlich von Brownsville) den wir am 20. April erreichten. Wir blieben eine ganze Woche dort. Am ersten Tag verließ keiner von uns den Park. Dick wanderte mit seinem Fernglas umher und hielt Ausschau nach seltenen Vögeln oder saß mit Chuck am Lagerfeuer, wo ein Bierdosenhuhn brutzelte (siehe Fotos). Lobo bekam seinen alljährlichen Frühjahrshaarschnitt von mir, dazu brauche ich etliche Stunden! Gebadet wurde er am nächsten Tag. An einem der darauffolgenden Tage fuhren Chuck und ich zur South Padre Island (siehe Fotos) und wir aßen dort im „Shrimp Haus“ (< - - bitte anklicken) neben der „Schlitterbahn“, (einem Wasservergnügungspark) ganz toll zu Abend. Am Mittwoch begleitete uns Dick auf einem Tagesausflug nach Matamoros, Mexiko (siehe Fotos). Wir parkten auf der US Seite in Brownsville und gingen zu Fuß über die Grenze. In Mexiko machten wir eine Stadtbesichtigung mit Reiseführer in einer „Trambahn“, bummelten durch die Straßen und Dick lud uns bei „Mi Pueblito“ (<- - bitte anlicken) zum Essen ein (siehe Fotos). Es war ein sehr heißer Tag und Lobo blieb im klimatisierten Wohnmobil auf dem Campingplatz. Am Donnerstag kam unsere monatliche Postsendung, die Michael uns aus Fort Wayne nachgeschickt hatte und da gab es allerhand zu erledigen. Am Nachmittag dampften zwei ellenlange Frachtboote auf dem Arroyo Colorado River an unserem Campingplatz vorbei (siehe Fotos), was großes Entzücken bei Dick auslöste (Boote und Schiffe faszinieren ihn). Unser Aufenthalt auf diesem Campingplatz neigte sich seinem Ende zu. Abgesehen von den lästigen Mücken und Fliegen und der drückenden Hitze, war es eine sehr schöne Woche gewesen. Am Freitag (27. 4. 07) gegen Mittag verließen wir Arroyo City und steuerten auf Kingsville zu. Unterwegs, auf US Highway 77 zwischen Raymondville und Norias, hielten wir an für ein Picknick. In Kingsville blieben wir zwei Nächte und während Dick tagsüber in den umliegenden Parks und Sümpfen unterwegs war, um nach Vögeln Ausschau zu halten, besuchten wir die King Ranch [Links (auf englisch): http://en.wikipedia.org/wiki/King_Ranch und http://www.king-ranch.com/index.html ], eine der größten Ranches der Welt. Sie umfasst mehr als 330.000 Hektar; 60.000 Rinder liefern monatlich viele Kilogramm Fleisch - natürlich besonders saftiges, weil "Massentierhaltung" dort ein Fremdwort ist. Die traditionsreiche Ranch bietet auch Führungen an. Ein Museum gibt es ebenfalls und dort schauten wir uns u. a. einen Film über die Geschichte des Riesenunternehmens an. Am nächsten Tag ging die Reise weiter auf US Highway 77 in nördlicher Richtung bis Sinton und dann auf Texas Highway 188 zum Golf und über Rockport und Texas Highway 35 (Nord) bis Lamar zum Goose Island State Park. Dies sollte unsere letzte gemeinsame Station mit Dick sein. Der Vogelzug nach Norden neigte sich seinem Ende zu und dies bedeutete auch das Ende von Dicks Reise. Wir belegten für 5 Nächte direkt am Strand einen Stellplatz (siehe Fotos). Dick wollte nicht am Strand campen und wählte stattdessen einen Zeltplatz unter Bäumen, weiter landeinwärts, und wurde dort von den Mücken fast aufgefressen. Zum Abendessen fuhren wir alle miteinander nach Fulton zum Hafen zu „Charlotte Plummers Seafare Restaurant“ (< -- bitte anklicken). Wir saßen draußen und beobachteten die Möwen, die die Essensreste von den Tellern klauten, nachdem die Gäste gegangen waren. Wir ließen nichts auf den Tellern. Was wir nicht essen konnten, nahmen wir mit für Lobo, der geduldig im Auto saß und auf uns wartete. Der 30. April war windig, warm mit Sonne und Wolken. Chuck kümmerte sich um einen neuen Reifen für unser Wohnmobil, der ausgewechselt werden sollte. Dick kam eine Weile vorbei, bevor er auf Vogelschau ging und ich nahm Lobo mit zur Bucht, wo er schwimmen gehen konnte. Zum Abendessen trafen wir uns alle wieder bei uns im Wohnmobil und danach verlegten wir die fröhliche Runde zu Dicks Zeltplatz, wo wir bis 22 Uhr am Lagerfeuer saßen, plauderten und von einem Waschbären besucht wurden. Damit endete der Monat April für uns.
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| Am Straßenrand zwischen Lajitas und Presidio an der Texas Highway 170 |
| Texas ist der Ort mit den meisten Kühen und der wenigsten Milch, mit den meisten Flüssen und dem wenigsten Wasser darin, wo man am weitesten schauen und am wenigsten sehen kann. Henry Louis Mencken (* 12. September 1880 in Baltimore, Maryland; † 29. Januar 1956) US-amerikanischer Publizist, Kritiker und Schriftsteller. |