Eine Gruppe von deutsch-katholischen Einwanderern nach Texas, die durch ihren Glauben, ihre Sprache, dem Allgemeininteresse an ihren Mitmenschen und dem Wunsch, ihre Familien zu beschützen, miteinander verbunden waren, gründeten im Jahre 1901 ihren eigenen brüderlichen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Ursprünglich Sterbekasse der Deutschen Katholiken von Texas genannt, führt diese Gruppe ihre Wurzeln zur St. Mary’s Kirche in High Hill, Texas zurück. Es war die erste Brüderschaft in Texas, die Männer sowie auch Frauen, als Mitglieder aufnahm, Lebensversicherungsschutz für Kinder anbot und das rechtskräftige Reservesystem einführte. Monsignore Henry Gerlach, langjähriger Pfarrer der St. Mary’s Kirche, war der erste Versicherungsnehmer in dieser neuen brüderlichen Gesellschaft. Der Name wurde Mitte der 1930er Jahre zu Catholic Life Insurance (Katholische Lebensversicherung) geändert, doch der Wunsch der Gesellschaft, ihren Mitmenschen zu helfen und ihre Familien zu beschützen, nahm nie ab. Gegenwärtig verlassen sich fast 70 000 Personen auf die Katholische Lebens- und Rentenversicherung. April 2001 |
