Jekyll Island ist eine bekannte und beliebte Bade- und Ferieninsel bei Brunswick im Süden des
Bundestaates Georgia. Die kleine Ferieninsel bietet neben einer sehr gepflegten Atmosphäre mit
hervorragenden Ferienhotels besonders schöne, feinsandige Atlantikstrände.  

Die wunderschöne Anlage des historischen, exklusiven Jekyll Island Clubs auf der zum Festland
zugewandten Inselseite wurde 1886 als privates Clubhaus amerikanischer Milliardäre  erbaut und mit
feinstem Mobiliar eingerichtet.

Die Atlantikinseln vor Georgias Küste waren in den USA seit jeher Rückzugsort gutbetuchter
Persönlichkeiten. So erwarben 1886 berühmte Unternehmer und Industrielle wie Frank Henry Goodyear,
Edwin und George Gould, Joseph Pulitzer, John P. Morgan und William Rockefeller für damals 125.000
Dollar die Insel Jekyll Island. Dort entstand wenig später der illustre Jekyll Island Club, deren Mitglieder
um 1900 angeblich 15 Prozent des Weltvermögens auf sich vereinten. Die prächtige Residenz des Clubs
auf der mittlerweile wieder dem Staat Georgia gehörenden Insel ist heute als Jekyll Island Club Hotel eine
der exklusivsten Adressen der Region. Die eindrucksvollen Villen der damaligen Bewohner sind teilweise
noch erhalten und können besichtigt werden. Die makellose Natur auf Jekyll Island schafft eine
außergewöhnliche Kulisse für Aktivitäten wie Golf, Tennis oder Wandern. Auf Turtle Walks lassen sich
bedrohte Meeresschildkröten hautnah erleben und ein Sunset Ride in den Sonnenuntergang Georgias
wird zum unvergesslichen Erlebnis. Das dies so bleibt, ist einem Gesetz zu verdanken, nach dem zwei
Drittel der Inselfläche unbebaut bleiben müssen.

Bis 1940 war dies eine reine Privatinsel. Viele der alten Häuser, der Sommerresidenzen der Vanderbilts,
der Rockefellers und anderer zeugen von dieser Zeit. 1947 übernahm der Bundesstaat Georgia die Insel
und in den letzten Jahren entstanden einige Hotels und Ferienanlagen.
Jekyll Island
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