Many communities at the turn of the 20th Century had businesses that
operated from the basements of downtown buildings.  But what is unique
about Havre was a fire that swept through downtown Havre in 1904.  The
fire destroyed many of the businesses that had operated out of wooden
structures above ground. Those that could reopened in the basements of
their former buildings while waiting for new brick building to be built.
Mixed with the new businesses scurrying to keep their incomes flowing
was an assortment of preexisting enterprises that had always operated
underground – a few of which were less than seemly to begin with.
Another unique feature about Havre’s underground life was a series of
passages that spider-webbed under the city’s streets.  The existence of
underground passages allowed residents to travel from one business to
another without having to cross busy and perhaps muddy streets.  
Residents could also travel without the prying eyes of local gossips
knowing their whereabouts.  This proved particularly useful to the town’s
“men of character,” who might want to slip into a saloon for a beverage
with spirit or a clandestine meeting with a woman of ill repute.
Built mostly by the Chinese, who stayed after the construction of the
railroad, the passages were also useful as places where the Chinese
could go to escape persecution by the white population, who were known
to be abusive to non-whites found on the streets after dark.  The
passages also served as convenient locations from which the Chinese
could operate their own businesses.  This included a thriving opium
market.
Later during prohibition, the passages proved extensive and secret
enough to allow for the transport of illegal beer and whisky to various
local speakeasies.  So extensive were the passages that one of Havre’s
most successful purveyors of illegal hooch, Christopher “Shorty” Young is
reputed to have operated an illegal brewery in one of the passages
before it was discovered and closed by the long arm of the law
Um die 20. Jahrhundertwende gab es viele Unternehmen, die in
Kellerräumen von Stadtzentren ihr Gewerbe ausübten. Das ungewöhnliche
an Havre war, dass fast die gesamte Innenstadt, die oberhalb der
Kellerräume hauptsächlich aus Holz erbaut worden war, 1904 von einem
Feuer zerstört wurde. Der Wiederaufbau sollte aus Ziegelsteinen sein und
eine Ziegelbrennerei musste erst gebaut werden. Diejenigen, die dazu in
der Lage waren, öffneten ihre Geschäfte in den Kellern, während sie
darauf warteten, dass ihre Gebäude neu errichtet wurden. Die bereits in
den Kellern existierenden und teilweise zwielichten Etablissements waren
daraufhin vermischt mit den Neuzukömmlingen.
Eine weitere Besonderheit in Havres unterirdischem Leben war eine
Reihe von Durchgängen, die sich wie ein Spinnennetz unter den Straßen
der Stadt ausdehnten. Dies ermöglichte es den Bewohnern von einem
Geschäft zum anderen zu gehen, ohne die möglicherweise staubigen oder
schlammigen Straßen überqueren zu müssen. Auch war man außer Sicht
der neugierigen Augen aller Klatschbasen.  Dieser Umstand wurde ganz
besonders von Herren geschätzt, die in der Stadt ehrenwerte und
bekannte Persönlichkeiten waren, wenn sie mal im Saloon einen Trinken
gehen wollten oder einen heimlichen Abstecher zu den Damen der Nacht
in Erwägung zogen.
Diese unterirdischen Gänge waren hauptsächlich von Chinesen
ausgehöhlt worden, die nach Fertigstellung der Eisenbahn in Havre zurück
geblieben waren. In diese Gänge konnten sie sich zurückziehen, um nicht
der weißen Bevölkerung ausgeliefert zu sein, die dafür bekannt war,
,,Nicht-Weiße" zu verfolgen und zu misshandeln, wenn sie ihnen nach
Anbruch der Dunkelheit auf den Straßen begegneten.  Die Durchgänge
boten den Chinesen auch Gelegenheit, ihren eigenen Geschäften
nachzugehen.  Dazu gehörte ein emporkommender Opiumhandel.  
Später, während der Prohibition, erwiesen sich die Gänge als nützlich für
den Transport von illegalem Bier und Whisky zu den 'Flüsterkneipen', die
illegalem Alkoholausschank anboten. Das Labyrinth der Gänge war so
ausgedehnt, dass Christopher “Shorty” Young, einer von Havres
erfolgreichsten Versorgern illegalen Fusels, eine gesetzeswidrige
Brauerei dort betrieb, bevor sie durch den langen Arm des Gesetzes
entdeckt und geschlossen wurde.
Havre Beneath the Streets
(Unter den Straßen von Havre)
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(Englisch)